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Designing Web Usability

Jakob Nielsen zeigt auf eindrucksvolle Weise was bei der Gestaltung von Internetseiten und Intranets alles beachtet werden muss. Ein Werk was ich nur empfehlen kann. Dadurch vermeidet man viele klassiche Usability-Fehler die Vorgänger schon gemacht haben. Bestellen

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Don’t make me think Web Usability

Das beste Buch was mir untergekommen ist. Anhand von einfachen Praxis-Beispielen erklärt Steve Krug wie man die Usability der eigenen Seite verbessert und kostengünstig eigene Tests durchführt.

Mein Lieblingssatz aus dem Buch:

Wenn etwas nicht so einfach zu benutzen ist dann benutze ich es einfach nicht so oft.

Die lustige Schreibweise und zahlreiche Bilder runden das Buch ab. BestelleDas beste Buch über Usability für Praktikern

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Usability praktisch umsetzen

Bild zum Buch Usability praktisch umsetzen Usability praktisch umsetzen
Wer heute Software, Websites oder interaktive Produkte entwickelt, muss sich mit der Benutzerfreundlichkeit auseinandersetzen. Dieses Handbuch ist zugleich Arbeitsmittel und Nachschlagewerk für alle, die sich mit Usability beschäftigen. Die 14 Autoren vermitteln umsetzbare Methoden und Lösungen, die auch kleine Budgets nicht sprengen. Sie geben ihre Erfahrungen weiter und vermitteln wichtige Tipps aus ihrer Praxis in deutschen Unternehmen. Das Handbuch zeigt, wie Usability von Anfang an im Entwicklungsprozess berücksichtigt werden kann und welche Vorteile dies bringt.

Die Themen:
Von Usability überzeugen – Usability-Methoden und Testing von der Expertenevaluation bis zur Aufmerksamkeitsanalyse – Das Usability-Lab – Usability im Entwicklungsprozess – Normen und Zertifizierung -Spezialgebiete von Benutzerfreundlichkeit von Mobile Devices bis zu Industrie-Applikationen – Die deutsche Usability-SzeneIm Internet:Linklisten zu allen genannten OnlineQuellen, nützliche Ergänzungen zu den Kapiteln wie Checklisten

Die Herausgeber
Sven Heinsen, Dipl.-Psych., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Methodenlehre und Kognitionspsychologie der Universität Hamburg. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit ist er selbstständiger Usabilityund Methodenberater. Regionaler Leiter der UPA Hamburg. Vorherige Stationen: Aufbau und Leitung des Usabilitylabs von SirData in Hamburg, Mitarbeiter in Projekten am Bereich Arbeitswissenschaften der Technischen Universität HamburgHarburg und bei Airbus Hamburg.
Petra Vogt arbeitet als Consultant bei der Pecos AG in Hamburg. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Qualitätssicherung von Websites, besonders unter dem Gesichtspunkt Usability. Vorherige Stationen: Freiberufliche ITBeraterin, unter anderem für die Kirch New Media AG und die Strato AG. Petra Vogt ist Autorin mehrerer Computer-Fachbücher und Gründungsmitglied des German Chapter der Usability Professionals Association.

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Usability Witze

Die neueste Textverarbeitung der Welt

Bleistift Bild

Ein neuer Standard im Office-Bereich

Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung der bekannten Textverarbeitungen in Richtung auf eine noch bessere Multifunktionalität. Hier einige Vorzüge der „neuen Technik“:

  • Darstellung von Umlauten und internationalen Zeichensätzen
  • Problemlose Einbindung von Grafiken in Fließtexte
  • Tragbar und netzunabhängig
  • Ohne Handbuch und Einarbeitungszeit sofort anwendbar, der Aufdruck einer Online-Hilfe ist jedoch denkbar
  • Ausgabe auf Normalpapier und unebene Flächen . Bei entsprechender Handhabung automatische Online Verschlüsselung (sogenannter Write-only-Code, z.B. in Arztrechnungen)
  • Farbfähig ab dem Release Buntstift
  • Vollkompatibel zur allen Benutzeroberflächen
  • Recyclingfähig durch Verwendung natürlicher Werkstoffe, Rücknahme durch den Händler nicht erforderlich
  • Bereits als Quasi-Standard in vielen Ländern etabliert

Wie geil ist das denn?

Handys und eBooks sind aus in diesem Theaterstück wird die beste Benutzerführung überhaupt erklärt:

Homeshopping stellt eine unglaubliche Erfindung vor

Neulich im Fernsehen auf dem Homeshopping-Kanal. Eine Mitschrift.

Hallo, ich bin Mike und ich begrüsse sie alle zu einer neuen Folge von Amazing Discoveries. Heute haben wir einen Gast extra aus England zu uns einfliegen lassen, John, und John hat uns etwas mitgebracht. Willkommen John!

Danke Mike.

Was hast du mitgebracht, John?

Nun Mike, ich hab hier etwas ganz besonderes. Etwas, worauf die ganze Welt gewartet hat.

Unglaublich, sag uns schnell was es ist…

Ich hab hier ein weisses viereckiges Material und ein Stöckchen. Sie werden sich jetzt fragen, „was ist das nun schon wieder?“

Ja, wir sind schon ganz gespannt John. Spann uns nicht länger auf die Folter…

Nun Mike, wenn ich dieses Stöckchen über das weisse Material bewege, dann verfärbt sich dieses genau an jenen Stellen, wo das Stöckchen das weisse Material berührt hat.

Das ist ja unglaublich….

Ja, aber das ist noch nicht alles Mike. Wenn ich mit dem Stöckchen, das man übrigens einen Bleistift nennt, einen Buchstaben, so einen wie man ihn normalerweise auf seinen Computerbildschirm sieht, auf das Material zeichnet…

Unglaublich, langsam begreife ich es. Also wenn man mehrere Buchstabennebeneinander zeichnet, dann kann man sogar lesen, ohne einen Bildschirm zu benötigen.

Das ist tatsächlich so Mike, du begreifst es. Das Material nennt man übrigens Papier.

Unglaublich. Also wenn das keine Amazing Discovery ist… Und man benötigt dafür überhaupt keinen Strom?

Nein, nein Mike, fantastisch, nicht? Man braucht selbst keine Batterien oder Akkus.

Junge, Junge das ist ja unglaublich. Ha John, du hast es zugeklappt. Das kann ich mit meinem Notebook auch.

Nein Mike, das ist anders, du kannst es so oft falten, wie du willst, bis es das gewünschte Mass hat.

Hey, du hörst ja gar nicht mehr auf zu falten und es wird immer kleiner und kleiner. Jetzt passt es sogar in meine Brieftasche. Das ist ja Unglaublich, jetzt kann ich es immer bei mir tragen. Darf ich es mal festhalten?

Aber natürlich Mike. Hier halt mal.

Das ist ja unglaublich John, es wiegt beinah nichts.

Das stimmt Mike. Es ist 100 mal leichter als das kleinste Notebook.

Kein Akku, 100 mal leichter, unglaublich, ich Träume.

Nein, nein Mike, du träumst nicht. Ich kneif dir mal eben in den Arm.

Kleiner Scherz Mike… ha, ha, ha… schau ich entfalte es wieder und…pass jetzt gut auf…

Aber John, was tust du jetzt??? Nein, das geht doch nicht du zerreißt das Papier in zwei Teile.

Dieses Material ist so fantastisch, schau Mike. Ich halte die zwei Teile aneinander und man kann es immer noch lesen.

Unglaublich, das sollte man mal mit einer Diskette probieren, ha ha ha. Aber was tust du jetzt? Nein, tu’s nicht!!! Nicht darauf herumtrampeln.

Keine Panik Mike, schau mal…

Unglaublich, und man kann es immer noch lesen! Stellt euch vor Leute, wenn ihr so auf euren Monitor herumtrampeln wurdet… Unglaublich, was für eine Amazing Discovery! Aber sag mal John, wie lange kann man das Papier aufbewahren?

Nun, viel länger als eine Diskette oder eine Festplatte, deren magnetische Eigenschaften auf die Dauer abnehmen.

Unglaublich…

Aber das ist noch nicht alles!

Nee?

Du kannst es überall hin mitnehmen, du kannst es sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Temperaturen benutzen. Und wenn du es nicht mehr benötigst, kannst du noch immer deine Nase damit putzen oder auf dem WC…., du verstehst was ich meine, Mike.

Ja John, unglaublich… Sag mal, aber das wurde bedeuten, dass wir eines Tages überhaupt keine Computer und Notebooks mehr brauchen. Also John, du hast mich voll überzeugt…

Nun sagt mal Leute, ist das nicht fantastisch???

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User schauen nach links und oben

Im Gegensatz zu Zeitungen, bei denen die Aufmerksamkeit der Leser bekanntlich in besonderer Weise auf das Blatt oben rechts gerichtet ist, achten Internetuser vor allem auf die linken und oberen Elemente einer Website. Laut einer Eye-Tracking-Studie von MediaAnalyzer http://www.mediaanalyzer.com , die vom Fachmagazin w&v veröffentlicht wurde, werden Informationen, die rechts oder unten auf einer Webseite stehen, vielfach nicht wahrgenommen.

Video Eye Tracking kurz erklärt

Obwohl die Web-Seiten im Schnitt aus 64 Prozent Text und 37 Prozent Grafikelementen bestanden, erhielten Text- und Grafikelemente ungefähr je 50 Prozent der Klicks. Bilder werden demnach zunächst stärker beachtet als der Text. Nach ungefähr fünf bis sieben Sekunden gewinne der Text zulasten des Bildmaterials an Wert. Fotos, die 16 Prozent der Site-Fläche ausmachen, erhielten 26 Prozent der Klicks, Banner (mit neun Prozent der Fläche) sechs Prozent. Frauen schauen laut Studie stärker auf Textelemente, während Männer besonders auf Bildmaterial reagierten.

Für die Studie waren 150 Probanden aus zwei Agenturen und einem Medienunternehmen mit einem „Eye-Tracking per Maus“-Test beobachtet worden. Dem Wahrnehmungstest waren die zehn Content-Seiten Focus, Spiegel, TVToday, TVSpielfilm, Bild, BZ-Berlin, Faz.net, Welt, Amica und Allegra sowie die Branchen-Seiten Audi, BMW, Yahoo, AltaVista, Congate, Callino, RTL und ARD unterzogen worden. (pte)

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3. November 2005 World Usability Day

In Berlin wie rund um den Globus wird das Thema Usability (Benutzerfreundlichkeit) in der breiten öffentlichkeit bekannt gemacht.
Aktion in Berlin:
In Vorträgen, Präsentationen und im offenen Austausch werden Berliner Usability-Unternehmen und Einrichtungen einen verständlichen und umfassenden überblick über Usabilitymethoden und -themen vermitteln. Einen besonderen Fokus bekommt auch das Thema Usability und Open-Source.

Wann? Donnerstag, 3.11.05
10:00 – 18:00 Uhr
im Veranstaltungszentrum Palisa.de, Palisadenstraße 48, 10243 Berlin

Der Eintritt ist frei!

Weitere Informationen:
http://www.usability-tag.de
http://www.worldusabilityday.de
http://www.worldusabilityday.org

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Münchener Usability-Tag

Schon mal vormerken: Der 2. Münchener Usability-Tag findet am 15./16. Juli 2005 im Bauzentrum München statt.

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Berufsverband der Usability Professionals warnt vor Prüfsiegel für benutzerfreundliche Software

In den letzten Wochen sorgten Pressemeldungen über ein Prüfsiegel für benutzerfreundliche Software für Irritationen. Das Prüfsiegel soll Software-Herstellern die Erfüllung der internationalen Norm DIN EN ISO 9241 „Ergonomische Anforderungen für Büro-tätigkeiten mit Bildschirmgeräten“ bescheinigen. Die Aufmachung des Prüfsiegels und die Gestaltung der Zertifizierungs-Urkunde versuchen ein amtliches Erscheinungsbild zu vermitteln. Zusätzlich werden Aufkleber mit dem Prüfsiegel für Produktverpackungen angeboten.

Das GC UPA (German Chapter der Usability Professionals‘ Association e.V. – der Berufsverband der deutschen Usability Pro-fessionals) möchte vor diesem Prüfsiegel warnen . Das Angebot zielt insbesondere auf klein- und mittelständische Unternehmen, die die Aussagen der Anbieter kaum überprüfen können. Die An-bieter nutzen die unklare rechtliche Situation bei der Vergabe von Zertifikaten bzw. Prüfsiegeln aus und versuchen auf diesem Weg schnell Kasse zu machen. Leider wird durch solch unseriöse Angebote die ernsthafte Arbeit zahlreicher Usability Profis diskreditiert. Letztendlich hat das Prüfsiegel keinerlei Aussagekraft.

Voraussetzung für die Vergabe von Prüfsiegeln und Zertifikaten ist die Akkreditierung des Anbieters als Prüfstelle. Im vorliegenden Fall bezeichnen sich die Anbieter als akkreditierte Prüfstellen. Allerdings ist die Akkreditierung in Deutschland nur für den gesetzlichen Bereich geregelt. Dort werden Akkreditierungsstellen verbindlich durch den Deutschen Akkreditierungs Rat kontrolliert. Normen, die bisher noch keinen Eingang in die deutsche Gesetzgebung gefunden haben, sind jedoch von dieser Kontrollpflicht ausgenommen. In letzter Konsequenz können beliebige Organisationen Akkreditierungen zur Vergabe von Prüfsiegeln und Zertifikaten vornehmen. Diese Lücke nutzen die Anbieter des beschriebenen Prüfsiegels zur DIN EN ISO 9241. Rechtlich gesehen, bewegen sich diese Anbieter im legalen Bereich. Trotzdem bewertet das GC UPA den vorliegenden Fall als kritisch, da das Akkreditierungsverfahren weder beschrieben, noch öffentlich zugänglich ist. Ebenfalls ist unklar, welche Personen die Akkreditierung durchführen. Das Akkreditierungsverfahren, das letztendlich die Grundlage für die Vergabe des Prüfsiegels darstellt, entzieht sich somit jeglicher Kontrolle.

Um dies zu vermeiden fordert das GC UPA für entsprechende Usability- Zertifikate die Offenlegung des Akkreditierungsverfahrens und die Nennung der zugehörigen Autoren. Um die Qualität eines Prüfsiegels auch au­ßer­halb des gesetzlich geregelten Bereichs zu gewährleisten, sollten sich entsprechende Akkreditierungsverfahren zusätzlich dem wissenschaftlichen Diskurs unterziehen, beispielsweise durch Veröffentlichungen, Konferenz- und Fachbeiträge in relevanten Medien und auf etablierten Konferenzen.

Nutzen Sie das Know-How des GC UPA: gerne unterstützen wir Firmen und Organisationen bei der Bewertung entsprechender Angebote.

Information zum GC UPA e.V.: Die Usability Professionals Association UPA mit Sitz in den USA ist die weltweit agierende Vereinigung der Usability Profis. Sie wurde 1991 gegründet und hat rund 2000 Mitglieder. 2002 wurde das German Chapter der UPA (GC UPA) als lokale Organisation in Deutschland ins Leben gerufen. Das GC UPA ist eingetragener Verein und anerkannter Berufsverband Vereinsregister Stuttgart VR 6898). Mit seinen Aktivitäten verfolgt der Berufsverband der deutschen Usability- Professionals / GC UPA folgende grundlegende Zielsetzungen: 1) Förderung des Themas „Usability“ in der öffentlichkeit und den Unternehmen. 2) Wahrung der Interessen der Usability-Professionals bei Arbeitgebern, Kunden und in der öffentlichkeit. 3) Aufbau eines Netzwerkes zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung

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E-Consumer-Studie der Argonauten über Navigationswording

die argonauten/webmiles: Klartext
Die Verwendung der richtigen Begriffe auf Websites ist ein äußerst wichtiger Faktor für die leichte Bedienbarkeit und damit für den Erfolg des Angebots. Zu diesem Ergebnis kommt die Usability-Studie „Klartext“ über Navigationswording, die die Online-Agentur Die Argonauten in Zusammenarbeit mit Webmiles durchführte. Insgesamt wurden 1031 Testpersonen befragt, die im Bezug auf Alter, Bildung, Geschlecht und Internet-Nutzung repräsentativ für die deutsche Internet-Nutzerschaft im August 2001 waren.

Die Ergebnisse

Es gibt zahlreiche Schwierigkeiten beim Verständnis von Navigationswordings unter den Nutzern – gebräuchliche Bezeichnungen wie ‚Sitemap‘, ‚Cookie‘ oder ‚FAQ‘ werden von bis zu 45 Prozent der deutschen Internetnutzer nicht verstanden. Insbesondere weniger erfahrene Nutzer und jene mit geringen Englischkenntnissen haben zum Teil erhebliche Schwierigkeiten, Standardbegriffe richtig zu deuten. Diese Gruppen müssen bei Wordingentscheidungen stärker berücksichtigt werden.

In der Präferenz der Nutzer haben sich bereits mehrere Standardwordings etabliert – dazu zählen beispielsweise die eindeutig präferierten Begriffe ‚Startseite‘ (anstelle von ‚Homepage‘), ‚Benutzername‘ (statt ‚Username‘) oder ‚Newsletter‘ (statt ‚E-Mail-Abo‘).

Bei englischsprachigen Navigationswordings differenzieren die Nutzer. Einige englische Begriffe werden klar vorgezogen (wie z. B. ‚Login‘), andere werden hingegen auch von erfahrenen Nutzern abgelehnt (wie z. B. ‚Privacy Policy‘). Außerdem lässt sich bei den Nutzern eine Vorliebe für ausführliche Klartextbeschriftungen von Links feststellen.

Zusammenfassung

Die Verwendung der richtigen Begriffe auf Websites ist ein äu­ßerst wichtiger Faktor für die leichte Bedienbarkeit und damit für den Erfolg des Angebots. Zu diesem Ergebnis kommt die Usability-Studie „Klartext“ über Navigationswording, die die Online-Agentur Die Argonauten in Zusammenarbeit mit Webmiles durchführte. Insgesamt wurden 1031 Testpersonen befragt, die im Bezug auf Alter, Bildung, Geschlecht und Internet-Nutzung repräsentativ für die deutsche Internet-Nutzerschaft im August 2001 waren.

Oft werden die Bedürfnisse der Internet-Einsteiger von Webangeboten nicht ausreichend berücksichtigt, wie Ergebnisse der Studie zeigen. Während Begriffe wie „Chat“ oder „FAQ“ von der Mehrheit der Internet-Nutzer verstanden werden, stoßen Begriffe wie „Sitemap“ oder „Personalisieren“ schon bei fast jedem zweiten Surfer auf Verständnisprobleme.

Dabei konstatieren die Studienautoren jedoch beträchtliche Verständnisunterschiede zwischen erfahrenen Internet-Nutzern und Web-Neulingen. Auch vom Grad der Englischkenntnisse ist das Verständnis abhängig. Während beispielweise 53 Prozent der Online-Experten den Begriff „Sitemap“ bevorzugen, würden 51 Prozent der Internet-Neulinge sich dafür aussprechen, diesen Bereich „Inhaltsverzeichnis“ oder „Übersicht“ zu nennen. Daher sollte das Wording auch auf die Anforderungen der Nutzer abgestimmt sein, so der Rat der Studie: Wenn klar ist, dass die Hauptnutzerschaft als Experten einzustufen ist, sollten auch die Experten-Wordings verwendet werden.

Von dem Begriff „Guided Tour“ sollten Website-Betreiber jedoch generell Abstand nehmen, so eine weitere Empfehlung der Studie. Denn „Guided Tours“ würden sich vornehmlich an Neulinge richten, die diesen Begriff aber nicht verstehen. Dagegen können Online-Anbieter die Begriffe „Cookie“ und „Personalisieren“ prinzipiell verwenden, sollten jedoch den Nutzern das dahinter stehende Konzept erläutern.

Verständnis des Navigations-Wordings insgesamt
Inwiefern Internet-Nutzer vermeintlich etablierte Navigations-Begriffe verstehen

Angaben in Prozent  verstanden  nicht bekannt  missverstanden
Chat 94
1
5
FAQ 74
16
10
Guided Tour 74
18
8
Skip Intro 62
28
11
Cookie 60
18
22
Personalisieren 57
25
18
Sitemap 55
29
16

Quelle: die argonauten/webmiles, Dezember 2001

Individuelles Verständnis der Navigationswordings in Abhängigkeit von EnglischkenntnissenMittlerer Prozentsatz der verstandenen Wordings und Selbsteinschätzung bei den Englischkenntnissen

Angaben in Prozent
ungenügend 44
mangelhaft 57
ausreichend 58
befriedigend 67
gut 74
sehr gut 81

Quelle: die argonauten/webmiles, Dezember 2001

Alternative Begriff-Präferenzen für HomepageFrage: Die erste Seite eines Internetangebots, die nach der Eingabe der www-Adresse erscheint, sollte heißen:

Angaben in Prozent
Startseite 50
Homepage 26
Home 17
Start 3
Frontpage 3
Heimseite 1
Sonstiges 1

Quelle: die argonauten/webmiles, Dezember 2001

Alternative Begriff-Präferenzen zu Sitemap nach Internet-ErfahrungWie Internet-Nutzer das Inhaltsverzeichnis einer Website nennen würden – Präferenzen nach Internet-Erfahrung und Englischkenntnissen

–  Neuling Erfahrener Neuling Routinierter Nutzer Experte
Sitemap 6 15 24 53
Index 15 16 22 15
Inhaltsverzeichnis 25 24 16 7
Übersicht 26 21 16 10

Angaben in Prozent
Quelle: die argonauten/webmiles, Dezember 2001

Was Internet-Nutzer von der Kategorie Hilfe erwartenFrage: Zu welchen Inhalten sollte der anklickbare Begriff Hilfe führen?

Angaben in Prozent
Antworten auf häufig gestellte Fragen 56
Technische Hilfe 52
Servicenummern 38
Einführung in dieses Webangebot 34
Adresse des Webseiten-Anbieters 29
Suche 27
Sicherheitsfragen 14
Ansprechpartner 12
Sonstiges 2

max. drei Nennungen möglich
Quelle: die argonauten/webmiles, Dezember 2001

Was Internet-Nutzer unter dem Begriff Cookie verstehenFrage: Stellen Sie sich bitte diese Situation vor. Bei der Internetnutzung sehen Sie folgenden Hinweis auf einer Seite: Möchten Sie Cookies akzeptieren? und haben die Auswahlmöglichkeit zwischen ja und nein. Was bedeutet Cookie?

Angaben in Prozent
Eine Art „Kundennummer“, mit deren Hilfe der Webseiten-Anbieter Sie beim nächsten Besuch auf seiner Webseite wiedererkennen kann 60
Eine Technik, mit deren Hilfe der Webseiten-Anbieter Ihre Internet-Nutzung auch auf allen anderen Webseiten verfolgen kann 13
Zusatzprogramme, die Sie aus dem Internet installieren können 4
Standardeinstellungen für die Darstellung der Seite (Grafiken, Schriften, Größe, etc.) 6
Begriff/Bedeutung des Begriffs ist mir nicht bekannt 18

Quelle: Argonauten Agentur webmiles, Dezember 2001

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Weltweit immer mehr Blinde

Die Zahl der Blinden nimmt weltweit weiter zu. Laut dem Deutsche Blindenhilfswerk sind rund 50 Millionen Menschen Blind. Selbst wenn die Anstrengungen von Weltgesundheitsorganisation, Ärzten, Hilfswerken und Blindenverbänden auf dem heutigen Level blieben, würde die Zahl der Blinden bis 2020 auf rund 75 Millionen steigen. 80 Prozent aller Erblindungen seien bei rechtzeitiger Behandlung verhüt- oder heilbar.
Zeit also sich um Accessibility zu kümmern und sich seine Seiten mal wieder mit Lynx anzuschauen.