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Usability

optimale Breite einer HTML Seite

Seitenstruktur / Seitenaufbau für eine optimale Breite einer Seite:
relativ, fest oder relativ fest

Wie man den prinzipiellen Aufbau von HTML-Seiten wählt, ist sicherlich eine Glaubensfrage. Jeder, der sich mit der Erstellung von benutzerfreundlichen Internetseiten beschäftigt, wird sich sicher schon einmal die Frage gestellt haben, welcher Seitenaufbau für sein Projekt am günstigsten ist. Das Ziel sollte stets sein, möglichst vielen Nutzern, bei unterschiedlichen Browsern, Bildschirmauflösungen und Browsereinstellungen, eine optimale Breite einer Seite zu bieten.

Hier einige Beispiele, wie dieses erreicht werden kann.

1. Relativer Seitenaufbau

Ein relativer Seitenaufbau zeichnet sich dadurch aus, dass den HTML-Elementen keine feste Breite zugewiesen wird, sondern dieses den jeweiligen Browsern überlassen wird. Nach diesem Prinzip gestaltet zum Beispiel der Usability-Experte Jakob Nielsen viele Dokumente seiner Website: useit.com.

Vorteile:
Die Internetseiten werden unabhängig von Bildschirmauflösung und Fenstergröße horizontal immer komplett dargestellt. Horizontales Scrollen wird somit ausgeschlossen!

Nachteile:
Bei zunehmend hohen Auflösungen werden Textzeilen sehr lang, was die Lesbarkeit deutlich erschwert. Diesen ungünstigen Effekt kann man durch abwechslungsreiche Textgestaltung (Illustrationen, Auflistungen, Absätze usw.) mindern. Dieses Vorgehen läßt sich anhand vieler Artikel auf Nielsens Website gut nachvollziehen. Achtet man nicht auf eine abwechslungsreiche Textgestaltung besteht die Gefahr, dass der Besucher dieser Seite von der Textmasse quasi erschlagen wird, gedanklich die weiße Fahne hißt und lieber auf das Lesen der Seite verzichtet.

2. Fester Seitenaufbau

Hier wählt man für das HTML-Dokument eine feste Breite, die zumeist über eine Tabellenstruktur festgelegt wird. Diese Art des Seitenaufbaus findet man im Web sehr oft. Als Musterbeispiel sei die Site des Usability-Experten Steve Krug sensible.com genannt.

Vorteile:
Durch die feste Breite man die horizontalen Positionen aller Elemente und auch die Zeilenlänge von Textkomponenten bestimmen und somit eine optimale Lesbarkeit einstellen. Wichtig ist, dass man die Breite nicht zu groß wählt, damit auch bei kleineren Bildschirmauflösungen nach Möglichkeit kein horizontales Scrollen notwendig wird. Häufig wird die Breite so angepasst, dass die Seite bei einer Auflösung von 800 x 600 Pixel horizontal genau passt. (bei voller Fenstergröße) Steve Krug wählt sogar eine noch niedrigere Breite (rund 600 Pixel), die auf eine Auflösung von 640 x 480 Pixel ausgelegt ist.

Nachteile:
Häufig läßt sich horizontales Scrollen bei sehr geringen Auflösungen nicht mehr verhindern. Außerdem entstehen bei höheren Auflösungen seitliche Leerräume, die optisch unschön wirken. Durch Zentrieren mittels einer umschließenden Tabelle verteilt sich dieser Leerraumeffekt auf beide Seiten, was optisch dann vorteilhafter aussieht.

3. Mischformen aus relativem und festem Seitenaufbau

Bei dieser Form wird sowohl mit festen als auch mit flexiblen Elementen für den horizontalen Seitenaufbau gearbeitet. Hier werden zumeist seitlich feste Breiten verwendet, während der mittige Hauptinhalt flexibel gehalten wird. Beispiel: php-center.de

Vorteile:
Da der Hauptinhalt eine flexible Breite hat, wirkt er als eine Art Puffer und die Seite wird unabhängig von Auflösung und Fenstergröße mit voller Breite im Browser dargestellt. Durch das mehrspaltige Layout werden Textzeilen auch bei hohen Auflösungen nicht unleserlich lang und bei sehr niedrigen Auflösungen hat der User zumindest die Möglichkeit sich spaltenweise durchzuarbeiten. (Horizontales Scrollen wird reduziert!)

Nachteile:
Die Gestaltung solcher Seiten erfordert etwas mehr Aufwand, da viele Tests zur Optimierung notwendig sind. Außerdem eignet sich diese Gestaltungsmöglichkeit nicht für alle Websites, da es für die seitlichen Bereiche auch sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten wie Kolumnen, spezielle Artikel oder Themenbereiche geben muss.

Fazit

Bei der Planung einer Website sollte man sorgfältig auswählen, welche Gestaltungsart für diese spezielle Site am günstigsten ist und für eine möglichst hohe Prozentzahl der Benutzer eine optimale Darstellung garantiert. Hilfreich für solche überlegungen ist es, sich häufiger mit Statistiken über das Nutzerverhalten hinsichtlich der bevorzugten Bildschirmauflösung und des bevorzugten Browsers zu beschäftigen. Solche Statistiken findet man zum Beispiel unter:
http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?/deutsch/webstats.html

Diese Art von überlegungen sind zwar für viele Webmaster selbstverständlich, leider findet man im Web aber auch genügend Gegenbeispiele. Solche Websites werden meistens nur für den Browser und die Auflösung optimiert, die der Webmaster selber bevorzugt. Häufig findet auf den Startseiten solcher Sites auch noch Hinweise wie: „optimiert für Internet Explorer 6 und 1024 x 768 Pixel“. Solche Hinweise sind zwar gut gemeint, erwecken aber auch den Eindruck, dass Besucher (die nicht die Wunschkonfirugation des Webmasters benutzen) am besten gleich an der Eingangstür abgewimmelt werden sollen. Da Internetseiten für ein möglichst breites Publikum geschaffen werden sollten, hoffe ich, solche Websites in Zukunft immer weniger zu sehen.

Autor: Günter Dehne

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Usability Webmaster

Richtige Rechtschreibung für Webseiten

Korrekte Rechtschreibung ist wichtig. Hier die Klassiker, die immer wieder falsch geschrieben werden:

Falsch: Sitemap
Richtig: Site Map
Ausnahme: keine
Begründung: Bevor der Begriff eingedeutscht würde, hieß es mal „Map“ (auf deutsch Karte). Also eine Karte der Site. Beim „Scannen“ der Seite mit den Augen sticht das Wort SiteMap nicht mehr so gut hervor wie Site Map. Benutzen Sie lieber Site Map – erst recht wenn Sie an Internationalen Seiten arbeiten.
Falsch: 5%
Richtig: 5 %
Ausnahme: 10%ige Erhöhung
Begründung: 5 Prozent ausgeschrieben wird durch ein Leerzeichen getrennt. Dies gilt auch für die Kurzform.
Falsch: z.B.
Richtig: z. B.
Ausnahme: keine
Begründung: Wenn man „zum Beispiel“ ausschreibt, benutzt man ein Leerzeichen. Dies gilt auch für die Kurzform.
Falsch: Herzlich Willkommen
Richtig: Herzlich willkommen
Ausnahme: keine
Begründung: Willkommen wird in diesem Fall mit kleinem w geschrieben.
Falsch: Ich habe gewunken
Richtig: Ich habe gewinkt
Ausnahme: keine
Begründung:
Falsch: 123 – 55 oder Internet – Browser
Richtig: 123-55 oder Internet-Browser
Ausnahme: keine
Begründung: Der Bindestrich dient schon als Worttrennung. Daher ist eine weitere Trennung durch Leerzeichen überflüssig.

Weitere neue Regeln

– Den Buchstaben „ß“ gibt es auch in der neuen deutschen Rechtschreibung, und zwar in den Worten heiß, weiß, Straße. Nach kurzem (betontem) Vokal wird ß durch ss ersetzt, wie z. B. Kuss, muss, Missverständnis, dass.

– Worttrennungen (z. B. bei Zeilenumbruch)
st wird getrennt: Wes-te, Küs-te, meis-tens
ck wird nicht mehr getrennt: ba-cken, De-ckel, tro-cken

– Tageszeiten in Verbindung mit vorgestern, gestern, heute, morgen, übermorgen werden großgeschrieben: heute Nachmittag, gestern Abend, morgen Vormittag

– Zusammengeschrieben werden: Dienstagmorgen, Montagabend und Mittwochnachmittag

In Zusammenarbeit mit
Agentur Language Network
Übersetzung Hamburg

Alle Beispiele beziehen sich auf die neue deutsche Rechtschreibung

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Usability

Webformular erstellen. Wie man Formulare richtig gestaltet

Dieser Artikel beleuchtet die richtige Gestaltung von Onlineformularen und zeigt auf, mit welchen Problematiken man sich hier als Webmaster herumschlagen muss, um sich seine Besucher nicht durch unhandliche Formulare zu vergraulen.

Checkliste für Webformulare:

  • Mussfelder klar kennzeichnen
    Benutzer sind bestrebt möglichst wenig Daten preiszugeben, sie sollten wissen, welche Eingaben unbedingt erforderlich sind. Mussfelder sollten entweder farblich oder durch ein Sternsymbol (*) gekennzeichnet werden.
  • Die richtigen Formularelemente benutzen
    Es kommt häufig vor, dass Benutzer nur Alternativantworten (mit Radiobuttons realisiert) geben können, obwohl Mehrfachnennungen (mit Checkboxen realisiert) möglich wären. Der Benutzer schätzt es nicht wenn ihm sein Antwortverhalten durch falsches Design aufgezwungen wird.
  • Eingabeformate anzeigen (z.B. Datum: tt-mm-jjjj)
    Der Benutzer sollte stets klar erkennen können welches Eingabeformat benötigt wird. Es sollte nicht nötig sein, nur durch Versuch & Irrtum Formularfelder zu bewältigen.
  • Felder die Eingabefehler enthalten deutlich kennzeichnen
    Kommt es zu falschen oder fehlenden Eingaben sollten die entsprechenden Felder deutlich gekennzeichnet werden und der jeweilige Fehler beschrieben werden. „Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben noch einmal!“ reicht nicht aus. Am besten die betroffenen Felder mit farblich und gestalterisch kennzeichnen (Zum Beispiel mit einer roten Umrandung)
  • Ein Reset-Button um Eingaben vollständig zu löschen ist unnötig
    Auf Webformularen wird ein Reset-Button NICHT benötigt. Er wird jedoch vom Benutzer häufig irrtümlich an Stelle des Absenden-Buttons gedrückt und dann gehen alle ausgefüllten Angaben verloren.
Webformular mit Radio-Buttons statt Checkboxen
Webformular mit Radio-Butttons statt Checkboxen. Was ist wenn man mehr als eine Musikrichtung mag?

Was ein gutes Webformular ausmacht

Der Dialog zwischen schlecht programmierten und gestalteten Formularen und deren Benutzern geht mit einer klaren Niederlage seitens des Formulares aus. Und an dieser Stelle wird recht oft geschlampt. Es sind Formulare, welche den Dialog zwischen Ihnen und Ihren Besuchern erst ermöglichen. Sehr schnell verprellt man sich wichtiges Feedback oder gar Kunden, sollte hier die Wichtigkeit von sauberen und durchdachten Webformularen unterschätzt werden.

Diejenigen die sich wundern, warum keine Bestellungen eingehen, oder deren Supportmailbox mit zu vielen unnötigen Anfragen Frust aufkommen lässt sollten die Ohren spitzen!
Denn eines steht fest : Ihre Besucher ärgern sich nicht mit Formularen herum. Er wird schnell einen anderen Anbieter aufsuchen.

Webformular erstellen: Tipps und Tricks

<form action = „nirvana“>

Die Finger melden sich nach 4 Seiten Hardcore selektieren und tippen mit einem milden „ich will nicht mehr“. Das abschließende „Absenden“ sollte dann als die Krönung der Arbeit folgen. Den Gesichtsausdruck können Sie sich ja vorstellen, sollte diese Formularattacke auch noch auf ein nicht funktionierendes Script stoßen. In diesem Fall stehen zwei Dinge fest:

  1. Der Benutzer ist frustriert dass sich das Formular die Daten nicht gemerkt hat und wird sich nicht die Mühe machen die Daten erneut einzugeben.
  2. Das Webformular sollte schnell repariert werden damit keine Kunden verloren gehen und die Seite ihren Zweck erfüllen kann.

Ein weiteres Problem ist der übermäßig Einsatz von Javascript. Wenn möglich sollte man darauf verzichten. Besonders dann, wenn dieses Formular auch noch was verkaufen soll. Es gibt genügend Möglichkeiten mit serverseitig basierten Skripten Dynamik in Formulare zu bringen.

Auf Ballast verzichten.

Ich selbst habe mich schon dabei erwischt, wie sich ein „Reset“ – Button in eines meiner Formulare geschlichen hat. Nach dem zweiten erfolgreichen, versehentlichen Klick beim Testen auf genau diesen Resetbutton, wurde mir schon klar was diese HTML-Funktion taugt: NICHTS! Sollten Sie dennoch diesen Button benötigen, achten Sie darauf das dieser reichlich Abstand zum „Submit-Button“ hat.

überblick nicht Chaos

Achten Sie darauf, dass Ihre Formulare übersichtlich bleiben. Grenzen Sie die einzelnen Optionen und deren beschreibenden Text deutlich voneinander ab. Hilfslinien oder eine wechselnde Hintergrundfarbe erleichtern die Zuordnung. Die Beschreibung zu jeder Eingabeoption sollte nicht zu knapp, aber auch nicht zu lang ausfallen. Unsere Erfahrungen mit zu langen Beschreibungen zeigten -> je länger die Beschreibung, desto weniger wird diese gelesen. Sehr oft werden diese nur überflogen und wichtige Informationen gehen schlichtweg verloren. Wenn eine längere Erklärung notwendig ist, bietet es sich an einen Hilfe-Link zu setzen.

Einen weiteren Stollperstein stellen Drop-Down Menüs dar. Ein klassisches Beispiel ist eine Seitennavigation, deren Menüpunkte platzsparend in einem einzeiligen Drop-Down untergebracht sind. Im Laufe der Zeit füllt sich die Menge der Einträge darin und erste Probleme stellen sich ein. Diesen Fall erlebten wir selbst und er äusserte sich durch Supportanfragen, weil bestimmte Einstellungsoptionen schlichtweg nicht mehr gefunden wurden. Auch oft zu finden sind diese auf „size = 1“ getrimmten Menüs mit sehr vielen Einträgen im Web. Wenn es also möglich ist, kommen Sie Ihren Besuchern entgegen, indem Sie Ihre Drop-Downs mehr Zeilen spendieren, sollten sich zu viele Einträge darin befinden.

Mehrseitige Formulare

Oft ist es notwendig, recht viele Daten der Benutzer in Erfahrung zu bringen. Dabei kommen oft „Monsterformulare“ heraus welche vermieden werden sollten. Die Benutzer fühlen sich dann eher „erschlagen“ und die getätigten Eingaben werden oft lustlos überflogen. Typisches Bespiel: Umfragen. So liegt es nahe, diese Monsterformulare auf mehrere Seiten zu verteilen. Diese Formulare müssen besonders gut durchdacht und umgesetzt werden, da mehrseitige Formulare für die Anwender sehr leicht unüberschaubar wirken. Der Benutzer sollte immer wissen, auf welcher Seite von wievielen er sich befindet. Es gibt Umfragen, die eine halbe Stunde oder mehr Zeit in Anspruch nehmen. Hier ist es wichtig, dass die Anwender zu jeder Zeit abbrechen und später an dieser Stelle nahtlos weitermachen können. Erheben sie mit dem ersten Formular eher weniger Daten und Erfragen sie weitere Daten zum einem späteren Zeitpunkt (zB. mit einer E-Mail Anfrage).

Ein gutes Webformular erstellen und validieren

Das Abfangen von Fehlern und Falscheingaben und die Abarbeitung der eingebenen Daten stellen den zweiten Teil eines Formulares dar. Besonders das Abfangen von Fehlern des Anwenders ist der Part, an dem sehr viel daneben geht und eine Menge Frust seitens des Anwenders aufkommen lässt.

Zur schlimmsten Sorte der „dummen-Formulare“ gehören diese, welche fehlerhafte Eingaben zwar durch eine Fehlerseite mitteilen – diese Fehler aber nicht auflisten. Kommen Sie Ihren Anwendern also entgegen, indem sie alle fehlerhaften Punkte auflisten und einen kleinen Hilfetext dazu bieten, was denn genau falsch eingegeben wurde.

Optimal ist es wenn sie das Formular nocheinmal, an stelle der fehlerseite, anzeigen und die fehlerhaften Stellen markieren. Ein weiteres Entgegenkommen ist es, wenn das Formular mit den bereits eingegeben Angaben in den ausgewählten Werten neu angezeigt wird. Typisches Beispiel einer Registrierung -> Lebenswichtige Eingabe vergessen und das Passwort muss wieder zweimal eingegeben werden, sowie der Text für die Eselsbrücke und die 100 zuvor gestellten Drop-Down Menüs.

Ein weiterer Punkt den ich ansprechen wollte ist das überprüfen von eMail-Adressen. Hier wird es allzuoft und unberechtigterweise mit der Genauigkeit übertrieben. So ist es uns schon passiert, dass recht exotische aber gültige eMail-Adressen von unserem Newsletterskript schlicht und ergreifend als ungültig abgestempelt wurden. In unserem Falle haben uns unsere Besucher freundlicherweise auf diesen Fehler (Bug) hingewiesen, so dass dieser behoben werden konnte. Dieses freundliche Verhalten des Besuchers sollte man aber auf keinen Fall als Norm betrachten.

Schauen Sie sich also einmal Ihre Formulare genauer an und beobachten diese mit Hilfe der Logdateien. Sie werden sicher kleinere oder größere Problembereiche finden und dementsprechend für Abhilfe sorgen können. Lassen sie die Formulare auch öfters von Freunden und Bekannten testen. Alleine durch das beobachten können Sie Ideen für Verbesserungen haben.

Es gibt viele Skripts, die Sonderzeichen oder vermeintliche Steuerzeichen nicht akzeptieren und mehr oder weniger unschöne Fehlermeldungen zurückgeben, wenn diese verworfen werden. Zum Beispiel bei einem Formular im Ausland. Wie 0049 als Ländervorwahl angenommen oder funktioniert nur +49 ?

Es ist für den Benutzer äusserst lästig das erst nach dem Ausfüllen des Formulars zu erfahren. Da solche Fehler ausserdem nicht in die Kategorie „obligatorische Felder nicht ausgefüllt“ fällt, werden sie von den Skripts meist auch erst bemerkt, wenn die ganze Geschichte abschmiert… d.h. man muss das Formular erneut ausfüllen, da die gültigen Eingaben nicht gespeichert wurden!

Also: bitte immer hinschreiben, wenn bestimmte Zeichen nicht akzeptiert werden und welche dies sind. oder gleich mit Javascript abfangen und umschreiben.

Autor: Bastian schröder

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Usability

Optimieren Sie Ihre Website

Fast alle Unternehmen dürften heute mit einer eigenen Website im WWW vertreten sein. Doch die wenigsten davon scheinen verinnerlicht zu haben, wie das Internet funktioniert. Das kostet: Der Preis sind jede Menge potenzieller Kunden, die bei Konkurrenzunternehmen landen, die sich im Internet besser präsentieren. Dabei ist es gar nicht schwer, seine Website erfolgreicher zu machen und im Internet effizienter Kunden zu gewinnen. Meistens reicht es schon, die Texte seines Online-Auftritts mit ein wenig Know-how für Suchmaschinen zu optimieren.

Mal ehrlich: Sind Sie zufrieden mit den Besucherzahlen auf Ihrer Website? Gewinnen Sie wirklich regelmäßig Neukunden durch Ihren Webauftritt? Oder haben Sie das Gefühl, dass die meisten User eher zufällig bei Ihnen vorbeisurfen und genauso schnell wieder fort sind?

Zu wenige Nutzer auf einer Website sind genauso unerfreulich wie zu viele falsche Nutzer. Was Sie brauchen, sind Nutzer, die genau zu Ihrem Angebot passen. Die absolute Zahl der Besucher ist dabei gar nicht so wichtig, die Qualität der Besucher aber umso mehr. Wie Sie mit Hilfe von Textoptimierung zu qualifizierteren Besuchern für Ihre Internetpräsenz kommen können, werden Sie in den folgenden Zeilen erfahren. Wenn Sie aber keine Zeit zum Lesen haben und sofort professionelle Hilfe vom erfahrenen Online-Texter wollen, klicken Sie bitte gleich hier.

Keywords: Der Schlüssel zu Ihrem Erfolg.

Die Theorie hinter der Kundengewinnung im Internet ist ganz einfach: Die meisten potenziellen Kunden kommen über Suchmaschinen auf Ihre Website. Rund 80 bis 90 % davon liefert Ihnen wahrscheinlich Google, der Rest verteilt sich auf unzählige weitere Suchmaschinen. Alles was Sie erreichen müssen, ist, diesen Strom potenzieller Interessenten auf Ihre Internetpräsenz zu leiten und schon läuft das Geschäft fast. Denn natürlich ist nicht jeder Besucher interessant, Sie wollen genau die, die aktiv nach Ihrem Angebot suchen.

Der Schlüssel hierzu sind die berühmten Keywords, das sind die Schlüsselwörter oder Suchbegriffe, die potenzielle Kunden in die Suchmaschine eingeben. Sobald Sie wissen, mit welchen Begriffen Ihre potenziellen Kunden im World Wide Web nach Ihrem Unternehmen suchen, können Sie gezielt dafür sorgen, gefunden zu werden.

Erfahren Sie jetzt, welche Keywords für Ihr Internetangebot relevant sind.

Wenn Sie die für Sie relevanten Schlüsselworte noch nicht kennen, sollten Sie das sofort ändern. Der einfachste Weg: Fragen Sie Ihre vorhandenen Kunden, unter welchen Begriffen diese bei Google nach Ihnen suchen würden (Ihr Firmenname zählt hier natürlich nicht). Bitten Sie jeden Ihrer Kunden, Ihnen 5 Schlüsselwörter (oder Kombinationen von 2 oder 3 Keywords) zu verraten.

Ein anderer Weg zu wichtigen Suchworten führt über die Webseiten Ihrer wichtigsten Konkurrenten. Sehen Sie sich aber dazu nicht die Webseiten im Browser an, sondern öffnen Sie die Quelltexte in einem Texteditor. Denn manches, was für Sie in punkto Suchworte interessant ist, versteckt sich im Quelltext der Seiten und wird beim Surfen gar nicht am Monitor angezeigt.

Testen Sie selbst: Bekommen Sie die Besucher, die Ihr Unternehmen braucht?

Wenn Sie Ihre Liste mit 10 und mehr relevanten Keywords oder Kombinationen von Keywords zusammen haben, können Sie einen ersten Test wagen. Geben Sie bei Google die für Sie relevanten Suchworte ein und lassen Sie sich überraschen. Wenn Sie bei Ihren Suchworten jeweils auf der ersten Seite stehen, dürfen Sie sich auf die Schulter klopfen.

Wahrscheinlich wird Ihr Ergebnis aber weniger erfreulich sein. Klicken Sie sich einfach mal durch die Ergebnisseiten und schauen Sie, auf welchen Positionen Sie auftauchen. Möglicherweise werden Sie oft klicken müssen, bis Ihr erster Eintrag erscheint. Von Ihren potenziellen Kunden können Sie diese Geduld nicht erwarten. Das bedeutet: Je weiter hinten Sie in den Ergebnislisten der Suchmaschinen platziert sind, desto unwahrscheinlicher ist es, dass ein Kunde Sie überhaupt finden wird.

Es ist also an der Zeit, über die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website nachzudenken.

Bezahlte Keywords effektiv, aber teuer.

Wenn Sie wissen, was die für Sie relevanten Suchworte sind, können Sie mit diesem Wissen eine Menge anfangen. Zum Beispiel können Sie bei Google oder anderen Anbietern bezahlte Klicks auf diese Suchworte kaufen. Über Google AdWords, Google AdSense oder wie die Programme alle heißen.

Das mag für Großunternehmen mit großen Marketingbudgets eine attraktive Option sein, für den Mittelstand und kleinere Unternehmen ist es aber oft ein kostspielige Erfahrung. Nicht nur, weil sich erfahrungsgemäß viele Konkurrenten regelmäßig einen Spaß daraus machen, auf die von Ihnen teuer bezahlten Links zu klicken. Sondern auch, weil Sie kaum verhindern können, dass gelangweilte Surfer sagen wir mal 100 pro mal Tag sich auf Ihre Web-Seiten klicken, ohne jemals Kunde werden zu wollen.

Bei einem Stückpreis von beispielsweise 30 Cent pro Klick und auf den Monat umgerechnet ein nicht unerheblicher Posten. Doch keine Sorge: Sie werden sehen, dass Sie auch ohne bezahlte Keywords Erfolg im WWW haben können.

Optimierungstricks erst scheinbar clever, dann fatal.

Wie bereits erwähnt, ist Google die mit Abstand wichtigste Suchmaschine. Jeder will bei Google auf die erste Position, mindestens aber auf die erste Ergebnisseite, was natürlich bereits dann schwer möglich ist, wenn in einer Branche mehr als zehn Wettbewerber gegeneinander antreten. Von dieser Problematik lebt ein recht junger Wirtschaftszweig, die so genannten Suchmaschinenoptimierer (auch SEOs genannt, für Search Engine Optimizer).

Obwohl es unter den Suchmaschinenoptimierern einige empfehlenswerte Unternehmen gibt, findet man auch eine größere Zahl von schwarzen Schafen, die ihren Kunden das Blaue vom Himmel versprechen. Wahr machen wollen sie ihr Versprechen der Suchmaschinenoptimierung mit verschiedensten dubiosen Techniken wie Linkfarmen, Doorwaypages, versteckten Texten und so weiter. Google sieht diese Tricks natürlich nicht gerne und antwortet mit regelmäßigen Änderungen der (streng geheimen) Suchkriterien, die dazu führen können, dass die Nutzer solcher Tricks sich plötzlich auf den allerletzten Ergebnisseiten finden. Wer sich auf unsaubere Tricks einlässt, kann also gezwungen sein, alle paar Monate neue Tricks zu entwickeln und riskiert zudem ständig, irgendwann ganz aus dem Google Index ausgeschlossen zu werden. Das passiert häufiger als man denkt und tut dann richtig weh.

Jetzt fragen Sie sich natürlich: Wie werde ich unter meinen Keywords gefunden? Ohne tricksen zu müssen und ohne für jeden Klick teuer zu bezahlen?

Die Antwort ist einfach: Mit Hilfe der richtigen Internet-Texte können Sie Ihre Website sehr einfach für Suchmaschinen optimieren. Das werden Ihnen auch seriöse SEOs bestätigen: Eine der wichtigsten Techniken zur Suchmaschinen-Optimierung ist die Optimierung der Internettexte auf Ihrer Website.

Schreiben Sie Ihre Internettexte für Menschen. Und für Suchmaschinen.

Halten Sie sich ab sofort immer vor Augen, dass jeder Text auf Ihrer Website zwei verschiedene Adressaten hat: Die menschlichen Leser. Und die Suchmaschinen. Sie müssen Ihre Internettexte so verfassen, dass beide zufrieden sind.

Was Suchmaschinen nicht lesen können, ignorieren sie.

Nicht jeder Text, den Ihre Besucher problemlos lesen können, wird auch von Suchmaschinen gelesen. Ganz einfach, weil sie ihn nicht finden. Wenn Ihre Website beispielsweise auf Flash aufbaut oder Frames benutzt, haben Sie schon mal ganz schlechte Karten. Beides mögen Suchmaschinen nämlich nicht und werten es auch nicht richtig aus.

Machen Sie mal folgenden Test: Schauen Sie den Quelltext Ihrer einzelnen Seiten mit einem Editor an. Wenn Sie im Quelltext nirgends die Texte finden können, die Ihre Besucher auf der Internetseite lesen soll, dann wird auch die Suchmaschine nichts finden. Selbst teuer eingekaufte Content Management Systeme verstecken übrigens teilweise den Textcontent vor den Suchmaschinen. (Sie müssen für diesen Test aber unbedingt den Quelltext nutzen, den Ihr Server übers Web ausliefert. öffnen Sie also die Sie interessierende Seite übers Web mit Ihrem Browser und lassen Sie sich dort den Quelltext anzeigen.)

Suchmaschinen können Ihre Internettexte nicht lesen? Was nun?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten: Wenn Ihr Content Management System nicht suchmaschinentauglich ist, fordern Sie Ihre Internetagentur (oder wer immer Ihnen das System verkauft hat) zur Nachbesserung auf.

Wenn Ihre Site komplett auf Flash aufbaut, überlegen Sie, was Ihnen wichtiger ist: schöne Typografie und schicke Animationen oder Traffic von Suchmaschinen? (Das ist ernst gemeint, es gibt durchaus Unternehmen, für die Flash-Seiten sinnvoll sind und wo es sich lohnen kann, diese sehr aufwendig für Suchmaschinen zu optimieren.)

Für Frames spricht dagegen in den meisten Fällen gar nichts, sie sollten schnellsten entsorgt werden. Ein Spezialfall sind dynamische Websites. Diese lassen sich aber oft mit geringen Umbauarbeiten für Suchmaschinen optimieren. Zwei Beispiele sind das suchmaschinentaugliche Shopsystem osCommerce und die nach Modifikation ebenfalls geeignete Forums-Software phpBB, beide übrigens Open Source, also kostenfrei nutzbar.

Wie wünscht sich Google Ihre Website?

Die idealtypische suchmaschinentaugliche Website ist in reinem HTML programmiert, da das den Suchmaschinen am besten schmeckt. Außerdem verwendet sie ein CSS Stylesheet, in das die Formatierungen der Seite ausgelagert werden. Genauso gehören auch alle Javascript-Definitionen in eine externe JS-Datei. Warum? Suchmaschinen durchsuchen nicht den gesamten Text einer Seite, sondern nur einige hundert Zeichen. Dabei starten sie aber nicht im lesbaren Text, sondern zu Beginn der HTML-Datei. Wenn hier nun über zig Zeilen erst einmal endlose Definitionen und komplexe Formatierungen kommen, bevor der eigentliche Textinhalt beginnt, sieht es schlecht für die Suchmaschinentauglichkeit der Seite aus.

Ein Horror für Deutschlehrer, ein Traum für Suchmaschinen: Wiederholungen.

Die Keywords, unter denen Sie gefunden werden wollen, müssen im Content Ihrer Seite vorkommen. Dabei ist es wichtig, dass ein Keyword mehrmals auf einer Seite erscheint (auch wenn Ihr Deutschlehrer Ihnen zu Wiederholungen in Texten etwas anderes erzählt hat). Die Häufigkeit eines Keywords in einem Internettext wird mit der sogenannten Keyworddichte bezeichnet, bei der man nicht übertreiben sollte. Zum einen steigen irgendwann Ihre Leser entnervt aus, wenn Ihre Internettexte nur aus zusammenhanglosen Aneinanderreihungen von Keywords zu bestehen scheinen, zum anderen führt eine zu hohe Keyword-Dichte bei Google zur Abwertung. Welches die richtige Anzahl ist, lässt sich nicht genau sagen, es gilt wie so oft, zuwenig ist zuwenig und zuviel ist zuviel. Da hilft nur ausprobieren. Diese grobe Faustregel für die Häufigkeit von Keywords stimmt aber immer: Einmal ist meist zu wenig, zweimal kann manchmal schon genug sein.

Ein gefährlicher Trick Hidden Text.

Manche sind ganz schlau und packen ihre gesamten Keywords als lange Liste in den Content, stellen dabei aber die Schriftfarbe auf die Hintergrundfarbe ein, so dass nur noch Suchmaschinen diese Keywords lesen können der Fachmann nennt das Hidden Text. Hidden Text hat drei Nachteile: Manchmal erkennen Suchmaschinen automatisch diesen Betrugsversuch und verbannen die Seite ganz nach hinten im Index. Wenn die Suchmaschine nichts merkt, springt meistens Ihre Konkurrenz ein. Google-Informationen für Webmaster nennt sich die Seite bei Google, auf der man tricksende Wettbewerber verpetzen kann. Wetten, dass Ihr Konkurrent Google sofort einen Tipp gibt, wenn Sie sich mit einem schmutzigen Trick in den Ergebnislisten direkt vor seine Seite setzen? Der größte Nachteil von Hidden Text ist aber, dass Sie Ihre potenziellen Kunden verärgern. Denn die sind natürlich sauer, wenn sie von Google zu einer Seite geführt werden, auf der sie gar keine Inhalte zu ihrem Suchwort finden. Die meisten klicken dann sofort zurück in die Ergebnisliste und probieren den nächsten Anbieter.

Machen Sie Ihre Internet-Texte unwiderstehlich.

Die einzige Daseinsberechtigung Ihrer Website ist der Nutzwert der Inhalte, auch Content genannt. Wenn Ihre Seiten keine Informationen enthalten, die für Ihre Besucher interessant sind, werden Sie nicht erfolgreich sein. Also vergessen Sie bei aller Suchmaschinenoptimierung nicht Ihre Leser, für die die optimierten Texte noch lesbar sein sollen. Seien Sie in Ihren Internet-Texten so speziell wie möglich. Sie brauchen nicht möglichst viele Besucher, die gleich wieder weiterklicken, Sie brauchen nur die Besucher, für die Sie das perfekte Angebot haben.

Schreiben Sie Internet-Texte, die Ihre potenziellen Kunden brennend interessieren, die deren Probleme aufgreifen und konkrete Lösungen anbieten. Kein Problem: Sie wissen ja aus Ihrem Tagesgeschäft, was Ihre Kunden bewegt. Schreiben Sie die Internettexte so, dass man sie im Internet auch lesen mag mit kurzen Absätzen und gliedernden Zwischenüberschriften.

Achten Sie darauf, dass Ihre Keywords in angemessener Zahl vorkommen. Aber bringen Sie nicht alle Keywords auf jeder Seite unter. Es ist besser, verschiedene Seiten für verschiedene Keywords zu optimieren. Doch passen Sie auf, nicht zu übertreiben. Eine zu hohe Keyworddichte sorgt garantiert dafür, dass Leser genervt aus Ihrem Text aussteigen.

Texte fürs Internet so zu schreiben, dass Ihre Leser sie interessant finden und auch die Suchmaschinen zufrieden sind, ist nicht leicht. Gleichzeitig sind die Internettexte aber essentiell für Ihren Erfolg im Web. Sie sollten also auf jeden Fall darüber nachdenken, einen erfahrenen Texter mit dem Schreiben Ihrer Internettexte zu beauftragen, wenn Ihnen selbst die nötige Zeit fehlt.

Lernen Sie Ihre Besucher besser kennen.

Wenn Sie es mit der Suchmaschinenoptimierung ernst meinen, werden Sie ohne Logging-Software nicht weit kommen. Diese hält jeden Besucher Ihrer Website in einer Datenbank fest, verrät Ihnen, mit welchen Keywords er von wo auf Ihre Site kam und welche Unterseiten er sich dort wie lange anschaute. Was Ihnen Ihr Provider als Loggingsoftware kostenlos anbietet, sollten Sie in den meisten Fällen gleich wieder vergessen. Ich bin nach einigen Tests inzwischen mit dem Power Phlogger sehr zufrieden, es gibt aber eine Menge anderer guter Alternativen.

Haben Sie Geduld.

Google ist Marktführer, man kann sich dort Gemütlichkeit leisten. Wenn Ihre Site noch neu ist, kann es lange dauern, bis Google, bzw. der sogenannte Google-Bot, überhaupt mal vorbeischaut. (Der Google-Bot ist eine Software, die sich regelmäßig ein bisschen auf ihrer Website umschaut und die so ähnlich auch von anderen Suchmaschinen eingesetzt wird.) Wenn Ihre Site irgendwann gut (also mit vielen Unterseiten) gelistet ist, bekommen Sie täglich Besuch von den verschiedensten Suchmaschinen-Robotern, das bedeutet aber nicht, dass Änderungen, die Sie auf Ihrer Seite durchführen, sich schon am nächsten Tag im Index widerspiegeln. Selbst wenn Ihre Änderungen nach einigen Tagen im Index angezeigt werden, kann es noch Wochen dauern, bis sich das auf Ihre Position in den Ergebnislisten auswirkt.

Erwarten Sie nicht zu viel.

Die meisten Suchworte sind hart umkämpft. Bei einem Suchwort, zu dem es beispielsweise 50.000 Fundstellen gibt (das ist noch wenig) ist es nicht leicht, unter die ersten 100 zu kommen. Geschweige denn auf die erste Seite. Oft ist das aber auch gar nicht unbedingt nötig. Denn seit selbst Google (früher mal für hochwertige Suchergebnisse bekannt) bei hart umkämpften Keywords auf den ersten Ergebnisseiten hauptsächlich Schrott liefert, verwenden immer mehr Google-Nutzer für ihre Suche Kombinationen von 2 bis 3 oder sogar mehr Keywords. Da sieht die Welt dann schon besser aus. Zu diesen Kombinationen gibt es dann vielleicht nur noch 1.000 oder 200 Fundstellen und man schafft es mit guten Internettexten sehr viel leichter auf einen der vorderen Plätze. Falls Sie Ihre Website loggen, werden auch Sie sicher feststellen, dass es zwar einige häufig genutzte Einzel-Keywords gibt, die überragende Mehrheit Ihrer Besucher aber über die erstaunlichsten Keyword-Kombinationen auf Ihre Website kommt.

Nutzen Sie Ihre Logging-Software.

Ist es bei Ihnen auch so, dass manche Nutzer sich nur eine Seite Ihrer Website anschauen und dann sofort wieder weg sind? Konzentrieren Sie sich auf die Besucher, die sich mehrere Seiten anschauen. Achten Sie darauf, über welche Suchworte und Suchwort-Kombinationen diese Nutzer auf Ihre Website kommen. Und lassen Sie sich davon inspirieren. Zum Beispiel zu ähnlichen Suchworten oder Suchwort-Kombinationen, die Sie mit den Webtexten Ihres Webauftritts neu abdecken können.

Erfolgreiche Websites sind nicht für die „10 wichtigsten“ Keywords optimiert, wie manche Ratgeber suggerieren, sondern für hunderte von Keywords, Keyword-Kombinationen und Schreibweisen. Wenn Ihnen die Zeit dafür fehlt, immer wieder neue Keywords zu testen und umzusetzen, lassen Sie sich von einem professionellen Texter helfen. Der Aufwand rechnet sich durch immer mehr und immer qualifiziertere Interessenten, die über die Suchmaschinen zu Ihnen finden.

Seien Sie tapfer.

Google entscheidet wie wenige andere über Gewinner und Verlierer im Online-Business. Deshalb gibt es immer wieder schwarze Schafe, die versuchen, sich auf die vorderen Plätze der Ergebnislisten zu tricksen. Google wiederum will cleverer als die Trickser sein. Das führt dann regelmäßig zu neuen (streng geheimen) Suchalgorithmen. Diese können verheerende Ergebnisse haben, selbst für Menschen, die gar nicht getrickst haben.

Ein Beispiel, selbst erlebt, selbst mitgelitten: Ein Onlineshop, dessen Hauptprodukt über ein bestimmtes Keyword gefunden wird. Über 224.000 Ergebnisse für dieses Keyword, wir sind aufgrund überragenden Contents auf Position 3. Dann bringt Google einen neuen Algorithmus. Das Ergebnis: Wir verabschieden uns von der 3 und landen irgendwo ganz weit hinten im Listing. Die Besucherzahlen im Shop und damit die Verkäufe brechen ein, auf 25 % des Ausgangswerts. Völlig unverschuldet.

Was lernen wir daraus? Es ist nett, bei Google gut platziert zu sein. Aber man sollte für das Marketing seiner Website nicht nur auf Google oder andere Suchmaschinen setzen.

Heute, nach einigen Monaten ist der Onlineshop mit besagtem Keyword übrigens wieder deutlich nach vorne gerutscht, Besucherzahlen gestiegen auf 50 % des Ausgangswerts vor der Algorithmusänderung, Tendenz steigend. Ohne etwas an den betreffenden Seiten geändert zu haben. Also nie verzweifeln.

Die unendliche Baustelle.

Sie sehen, es gehört einiges dazu, um seine Platzierung in Suchmaschinen zu verbessern und mit der eigenen Website im WWW erfolgreich gefunden zu werden. Zumal wir hier bisher nur einen ganz kleinen Teil der nötigen Gesamtstrategie besprochen haben. Weitere wichtige Themen sind beispielsweise die Linkstruktur auf Ihrer Site und die Verlinkung mit anderen Sites. Diese unendlichen Optimierungsmöglichkeiten erklären auch, warum eine Website nie fertig sein wird, sondern immer eine Baustelle ist. (Natürlich dürfen die Besucher davon nichts merken.) Aber selbst am Kölner Dom wird ja nach über 750 Jahren immer noch gebaut, und trotzdem macht er einen ganz attraktiven Eindruck …

Auf Ihrer eigenen Baustelle wünsche ich Ihnen genauso viel Erfolg.

GRATIS: Lassen Sie Ihren Web-Auftritt vom Profi-Texter checken.

Wenn Sie sich in irgend einem Punkt unsicher sind, Fragen zur Kundengewinnung im Internet haben oder Ihren Internetauftritt erfolgreicher machen wollen, schicken Sie mir eine E-Mail oder rufen Sie mich an. Ich werfe gern einen Blick auf Ihre Internetpräsenz und gebe Ihnen kostenlos und unverbindlich eine Beurteilung und evtl. einige Optimierungshinweise zu Ihren Internettexten.

Hier finden Sie mehr Informationen zum kostenlosen Check Ihrer Internet-Texte.

Quelle: ++ MICHAEL BONDZIO, TEXTER | Effektiver kommunizieren, erfolgreicher verkaufen

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Usability

Fehlerseite 404 erstellen

Anleitung wie man eine Fehlerseite 404 erstellen kann. Die 404 Fehlerseite wird angezeigt wenn eine Datei oder Webseite auf dem Server nicht gefunden wird.

Statt die Error page dem Webserver zu überlassen sollten man diese kurz einstellen und dem Benutzer eine richtige Fehlerseite anzeigen.

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Usability Webmaster

Netscape Tricks

Einige Tricks für Leute, die mit Netscape entwickeln oder für Netscape optimieren.

Innerhalb der URL-Eingabezeile führen folgende Codes zu weitergehenden Informationen:
about: Allgmeine Infos, welche Version
about:plugins Welche Plugins sind vorhanden
about:cache Inhalt vom Festplattencache auflisten
about:memory-cache Inhalt vom Memorycache auflisten
about:image-cache Nur Bilder auflisten die sich im Cache befinden
about:global Global history entries anzeigen
about:document Infos zum Dokument (wie rechte Maustaste „View Info“)
javascript: öffnet ein simples Debug Fenster, in dem Javascript Fehlermeldungen angezeigt werden

Shorcuts:
Strg + r
Seite wird neu geladen. Sehr brauchbar, falls die Maus mal nicht zur Hand ist. Funktioniert auch in der Code Ansicht. Wenn sie genau wissen was sie im Code suchen, können sie hier viel Zeit sparen.
Strg + Tab
Nur zwischen den Netscape Fenstern wechseln.

Commandozeilen Parameter:
Wenn Sie sich die Ladezeit bei einem Java-Applet sparen wollen, können Sie den Netscape Navigator anweisen, Java gleich beim Starten des Browsers zu laden.
Starten sie Netscape mit dem parameter -start_java Die Java-VM wird dann gleich beim Starten des Programms geladen.
Starten sie Netscape mit dem parameter -start_java
Die Java-VM wird dann gleich beim starten des Programms geladen.
Beispiel: netscape.exe -start_java

netscape.exe -k startet den Navigator im Kiosk-Modus. Brauchbar für Messen wo keine Bedienelemente sichtbar sein sollen.

Mit -sk wird der Super-Kiosk Modus gestartet.

Netscape Javascript Debugger
Vollwertiger Debugger in Java geschrieben, aber nur zum Javascript debuggen. Sehr sinnvoll, da die javascript Konsole nicht sehr viel hergibt. Spart ca. 25 % der Entwicklungszeit. Mit Breakoints und Watches etc.

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Usability

Usability-Evaluation Ansätze und Methoden

Quick, aber nicht dirty – Klassische und neue Ansätze bei der Usability-Evaluation von Websites durch Experten

1. Die Idee
Es gibt eine Reihe von Ansätzen, bei denen die Applikation bzw. in unserem Fall das Web-Angebot nicht mit Personen der Zielgruppe getestet wird, sondern von Experten. Bei diesen sogenannten „Usability Inspection Methoden“ wird das Web-Angebot durch Experten – abhängig vom jeweiligen Ansatz – in einer bestimmten Vorgehensweise inspiziert und beurteilt. Im Vergleich zu einem Test mit der Zielgruppe (Nutzer-Testing) ist diese Vorgehensweise mit einem geringeren zeitlichen und ökonomischen Aufwand verbunden. Häufig sind aufgrund der kürzeren Design-Zyklen (häufiger Relaunch) und der enormen Entwicklungsgeschwindigkeit von Webtechnologien die zeitlichen Restriktionen bei Web-Projekten sehr hoch. Aus diesem Grund ist die expertenbasierte Usability-Evaluation für die Website- und Online-Shop-Entwicklung von besonders hohem Interesse.

2. Klassische Ansätze der expertenbasierten Usability-Evaluation
Zu den wichtigsten klassischen Ansätzen gehören der Ansatz des Cognitive Walkthrough und die Heuristische Evaluation.

Cognitive Walkthrough (CW)
Bei dieser Methode inspiziert der Experte den durch das Webangebot vorgegebenen „optimalen“ Pfad zur Problemlösung (z.B. die Durchführung einer Bestellung). Dabei fragt sich der Experte, ob ein hypothetischer Nutzer diesen Pfad tatsächlich gegangen wäre. Der Best Match zwischen mentalen Fähigkeiten und den Anforderungen, die das Web-Interface an den Nutzer stellt, stehen im Vordergrund.

Heuristische Evaluation
Eine heuristische Evaluation dient dazu, Usability-Probleme einer Website auf der Basis grundlegender Prinzipien (sog. Heuristiken), zu erkennen und zu beschreiben. Der Experte inspiziert das Web-Angebot und vergleicht, in welchem Maße die Prinzipien angewendet wurden. Die Heuristiken beschreiben die grundlegenden Eigenschaften, die eine Anwendung besitzen sollte, damit der Nutzer in einem bestimmten Kontext die Anwendung effektiv, effizient und zufriedenstellend nutzen kann (vgl. Tabelle 1). Abweichungen und Inkongruenzen mit den Regeln werden als Usability-Probleme definiert. Der Evaluator erstellt eine Liste von Problemen, die er in Bezug auf die Anwendung sieht und vergleicht sie anschließend mit den Ergebnissen anderer Evaluatoren. Zum Schluß wird eine Gesamtliste mit Usability-Problemen erstellt und eingestuft, wie schwerwiegend die einzelnen Usability-Probleme sind.

Heuristische Regeln nach NIELSEN (1994), sowie in ursprünglicher Version nach NIELSEN & MOLICH (1990)

Heuristische Evaluation – Ein etabliertes Verfahren
Die heuristische Evaluation, die wir im weiteren näher diskutieren, hat sich in der Usability-Praxis z.B. der Software-Ergonomie etabliert und ist eine der meist genutzen expertenbasierten Verfahren. Sie ist aufgrund ihres geringen Formalisierungsgrads flexibel für jede Art von informations- und transaktionsorienten Websites einsetzbar. Gleichzeitig werden laut NIELSEN (1993 S.156) bereits durch wenige Evaluatoren (drei bis fünf) bis zu 75% der existierenden Usability-Probleme aufgedeckt.

„Wie reliabel und valide sind die Ergebnisse der heuristischen Evaluation im Vergleich zu den Nutzer-Testings?“
Ein mit dieser Frage einhergehender Aspekt ist, in welchem Verhältnis die inspizierenden Techniken zu den Nutzer-Testings stehen. Können sie Test mit Endnutzern ergänzen oder ersetzen oder sind ihre Ergebnisse einfach schlechter, respektive besser? In verschiedenen Methodentests (z.B. JEFFRIES et al. 1991, KARAT, CAMPBELL & FIEGEL 1992) wurde dieser Fragestellung nachgegangen. Zusammenfassend kann man sagen: das Verhältnis diese beiden Methoden ist komplementär. In der Studie von KARAT, CAMPBELL & FIEGEL zeigte sich beispielsweise, daß lediglich ein Drittel der Usability-Fehler von den untersuchten Erhebungsmethoden gleichermaßen gefunden wurden. D.h. Nutzertestings vs. expertenbasierte Methoden „filtern“ unterschiedliche Klassen von Usability-Problemen. Die Ergebnisse von KARAT, CAMPBELL & FIEGEL sprechen auch dafür, daß die heuristische Evaluation den Test mit End-Nutzern nicht ersetzen kann. So konnten im Nutzer-Testing nicht nur die größte Anzahl an konkreten Usability-Problemen identifiziert werden. Eine beträchtliche Menge an schweren Usability-Fehler wurde nur durch den Test mit Nutzern aufgedeckt. Nutzer-Testings erwiesen sich als überlegen bei der Identifizierung von „unique usability problem areas“, also Problem-Bereichen, die alleinig durch eine Methode entdeckt wurden.

Zwischenfazit: Wenn die entsprechenden zeitlichen und finanziellen Spielräume gegeben sind, dann sollte ein nutzerbasiertes Usability-Testing (optimalerweise in Kombination mit einer vorgeschalteten Expertenevaluation) durchgeführt werden.

„Die Expertise der Evaluatoren ist wichtig“
Es hat sich in vielen methodenvergleichenden Studien gezeigt (vgl. z.B. NIELSEN 1992, DESURVIVRE 1994, KARAT, CAMPBELL & FIEGEL 1992), daß für die Güte der Ergebnisse die Expertise der Evaluatoren von hoher Bedeutung ist. Idealerweise handelt es sich um Doppelexperten, also Experten mit themenspezifischen bzw. applikationsspezifischen (z.B. Online-Marketing oder eCommerce) und interface-ergonomischen Wissen. Dann ist gewährleistet, daß ein hoher Prozentsatz der Usability-Probleme aufgedeckt wird. Dies ist jedoch ein wichtiger praxeologischer Schwachpunkt, da diese Doppelexperten eine knappe und teure Ressource sind.

„Positiv und negativ zu gleich: großer Interpretationsspielraum“
Bei der Beschreibung der Usability-Probleme richten sich die Evaluatoren nach den Heuristiken. Sie sind für alle Evaluatoren gleich. Jedoch liefert deren Inhalt sehr viel Spielraum für Interpretationen, die jeder Evaluator aufgrund seiner persönlichen Meinung und seines Expertenwissens vornimmt. Dies ist sowohl Stärke als auch Schwäche dieser methodischen Vorgehensweise. Einerseits ermöglicht genau dieser Interpretationsspielraum ein breites Anwendungsfeld der Methode, sowie die Entwicklung von site- bzw. shopindividuellen Problemlisten auf deren Basis Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Usability abgeleitet werden können. Andererseits bedeutet dieser Interpretationsspielraum, daß die Bewertungskriterien, auf die ein Evaluator seine Einschätzung der Probleme stützt, von Person zu Person variieren kann und nicht nachvollziehbar sind. Die Inter-Rater-Reliabilität und damit die Durchführungsobjektivität ist bei dieser Methode stark eingeschränkt.

3. Neuer Ansatz der expertenbasierten Usability-Evaluation: Heuristische Website-Usability-Checklist
Eine Kompensation der aufgezeigten Schwächen kann durch eine Teilstandardisierung der heuristischen Regeln erzielt werden. eResult hat deshalb auf Basis der Heuristiken eine Website-Usability-Checkliste entwickelt. Diese Checkliste umfaßt eine umfangreiche Sammlung von formalen Gestaltungsmerkmalen einer Website bzw. eShops. Diese Items wurden auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Usability-, Webdesign-, Hypertext- und HCI-Forschung (Human-Computer-Interaction) hergeleitet. Darüber hinaus wurde die Checkliste um eCommerce-spezifische Aspekte ergänzt. Beispielsweise um Aspekte der nutzungsfreundlichen Produktdarstellung, Gestaltung des Transaktionsbereichs, etc. Aktuelle Erkenntnisse der eCommerce- und Online-Marketing-Forschung wurden hier berücksichtigt.

Durch die Teilstandardisierung kann die Inter-Rater-Reliabilität gesteigert werden, gleichzeitig werden die Evaluatoren kognitiv entlastet. Die standardisierten Ergebnisse liefern ganz konkrete Ansatzpunkte für eine Verbesserung des Designs und der Usability. Die systematische Integration von qualitativ offenen Regeln gewährleistet, daß die Evaluatoren weiterhin auf die im Einzelfall gegebenen Restriktionen und Besonderheiten eingehen können. Deshalb wollen wir auch von einer heuristischen Checkliste sprechen. Heuristisch im Sinne von NIELSEN (1993), daß der Evaluator den Shop inspiziert und trotz der standardisierten Checkliste den Freiraum hat, eine eigene, ergänzende auf die speziellen Gegebenheiten des jeweiligen Shops zugeschnittene Problemliste zu erstellen.

4. Wann kann ich expertenbasierte Usability-Evaluation in meinem Internet-Projekt einsetzen?
Der Einsatz expertenbasierter Usability-Evaluation ist sinnvoll,

  • wenn sich das Projekt in einem frühen Stadium befindet (siehe Abbildung 1 – Usability-Testing-Circle); beispielsweise wenn eine Auswahl zwischen verschiedenen Konzepten ansteht oder erst der statische HTML-Dummy fertig gestellt ist
  • für eine laufende wiederholte Verbesserung der Usability im Design-Prozeß und Ergänzung zu nutzerbasierten Usability-Testings
  • wenn sehr hoher Zeitdruck gegeben ist oder nur ein geringes Budget zur Verfügung steht, so daß ein nutzerbasiertes Usability-Testing nicht in Frage kommt.

Usability-Testing-Circle

Literatur DESURVIVRE, H.W. (1994). Faster, cheaper! Are Usability Inspection Methods as effective as empirical testing?, in: J. NIELSEN & R.L. MACK (Eds.). Usability Inspection Methods, New York: John Wiley, pp.173-202

JEFFRIES, R., MILLER, J.R., WHARTON, C. & UYEDA, K.M. (1991). User interface evaluation in the real world: A comparison of four techniques, in: Proceedings ACM CHI-´91 Conference (New Orleans), pp.119-124

KARAT, C., CAMPBELL, R.L. & FIEGEL, T. (1992). Comparison of empirical testing and walkthrough methods in unser interface evaluation, in: Proceedings ACM CHI-´92 (Montery), pp.397-404

NIELSEN, J. (1992). Finding usability problems through heuristic evaluation, in: Proceedings ACM CHI-´92 Conference (Monterey), pp.373-380

NIELSEN, J. (1993). Usability Engineering, San Diego: Academic Press

NIELSEN, J. (1994). Heuristic evaluation, in: J. NIELSEN & R.L. MACK (Eds.). Usability inspection methods, New York: John Wiley, pp.25-62

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Usability Webmaster

Checkliste für die Website

Die Live-Schaltung einer Website gehört zu den wichtigsten Schritten im Weg zur erfolgreichen Webseite. Die Erfahrung hat dabei gezeigt, dass es immer wieder Punkte gibt, die beim Onlinegang übersehen werden.

Diese Checkliste soll Ihnen helfen, Ihren Onlineauftritt sofort zum Erfolg zu führen.

  1. robots.txt Datei im Root der Webseite angelegt?Zweck: Einträge im Error Log des Webservers vermeiden, Suchmaschinen-Roboter besser bedienen.
    Mehr Informationen unter: The Web Robots FAQ
    Eine fertige robots.txt, die Sie einfach auf Ihrem Webserver ablegen können, bieten wir zum Download an: robots.txt downloaden.
  2. favicon.ico Datei im Root der Website angelegt?Zweck: Einträge im Error Log des Webservers vermeiden, Branding der Site bei Explorer Usern.
    Infos: favicons.de
  3. Basisset an MetaTags in der 1. Datei der Site angelegt (z. B.: index.html, default.html)?Zweck: Sinnvolle Indexierung der Webseite bei Suchmaschinen.
    Einen kurzen Validitäts-Check der MetaTags Ihrer Seite
    können Sie unter: seocentro.com vornehmen.
    Ein fertiges Basisset an MetaTags können Sie sich in unserem Artikel Leitfaden zur Suchmaschinenoptimierung.
  4. Eigene Fehlerseiten für 404 und 500 Fehler auf dem Webserver angelegt?Zweck: Fangen Sie Ihre Besucher elegant ab. Enttäuschen Sie sie nicht, selbst wenn Ihre Webseite einen Fehler produziert.
    Wie man gute und benutzerfreundliche Fehlerseiten gestaltet und diese einbaut, finden Sie bei: Selfhtml
    Provider die Server mit eigenen 404 Seiten anbietet finden Sie bei Levanzo.
  5. Grundbegriffe einheitlich?Während der Produktion einer Webseite kommt es zu internen Begriffsänderungen.
    Ihre Besucher sind nicht unbedingt mit diesen Begriffen vertraut, da sie ja nicht an der Entwicklung beteiligt gewesen sind.
    So kommt es immer wieder vor, dass auf der gleichen Webseite Begriffe wie User, Username, Benutzer, Website, Web-Site etc. auftauchen, obwohl diese alle das gleiche meinen. Spätestens wenn Sie mal erleben, wenn Sie ein Benutzer fragt, was ein [Üser-name] ist, wird Ihnen ein Licht aufgehen.Treffen Sie eine Entscheidung für bestimmte Begriffe und lassen Sie jemanden, der unbeteiligt ist, Ihre Website gegenlesen.
  6. Projektdateien gesäubert?Durchsuchen Sie die Dateien Ihres Projektes, bevor Sie es online stellen! Hier einige Begriffe, die immer wieder aus Versehen online gestellt werden:
    no title, Untitled, beta, test etc.
    Das Säubern des Projektordners mit allen Dateien des Kunden (Text, Bilder, Ansprechpartner etc.) lohnt sich übrigens auch, da Sie sich spätestens beim Relaunch mit diesen ganzen Dateien auseinandersetzen müssen.
    Besser, Sie erledigen das so schnell wie möglich und solange die Erinnerung noch frisch ist.
    Gehen Sie danach die Verzeichnisse mit den Bildern durch, um zu überprüfen, ob nicht versehentlich Vorlagedateien oder zu große Dateien online gehen. Tipp: Sortieren Sie alle Bilder nach Dateigröße und prüfen Sie, ob manche Dateien nicht noch mal bearbeitet werden können.
  7. Alle Datei-Leichen entfernt?Gehen Sie die einzelnen Verzeichnisse Ihrer Webseite durch.
    Schauen Sie nach temporären Dateien, alten Vorlagen, die nicht mehr benötigt werden oder nicht online gestellt werden müssen.
    Sie erleichtern sich dadurch die Projektpflege und nachträgliche Aufräumarbeiten.
    Suchen Sie zum Beispiel nach .bak, .old, .tmp oder überflüssigen 0 Byte Dateien.
    Sie sollten auch alle Dateien entfernen, die nicht aktiv benutzt oder verlinkt sind, sonst laufen Sie Gefahr, dass Mitarbeiter an Dateien arbeiten, die nie benutzt werden (bei Projekten mit über 200 HTML Dateien ist das keine Seltenheit).
  8. Alle Umlaute und Sonderzeichen in HTML konvertiert?Durchsuchen Sie Ihr Projekt nach ä,ö,ß,ü.
    Falls Sie Alertboxen mittels Javascript verwenden, achten Sie darauf, dort keine Sonderzeichen zu konvertieren, da diese vom Client/Browser nicht übersetzt werden. Evtl. ist es für solche Fälle besser, sich gleich auf eine einheitliche Schreibweise ohne Umlaute zu einigen (z. B.: oe, ae).
  9. Seiten mit einem HTML-Validator überprüft?Die melden zwar auch viel unnützen Krams, aber mit ausreichend Erfahrung kann man noch einige Fehler (fehlende, inkompatible Attribute) vermeiden.
    Und meistens findet der Validator Tippfehler, die sonst nicht mehr zu erkennen sind.
    Zu diesem Zweck empfiehlt die Redaktion von usability-now.com den CSE HTML Validator, der bereits in Homesite integriert ist oder den kostenlosen WDG HTML Validator.
  10. Falls CSS vorhanden auf Gültigkeit geprüft?Falls Sie Cascading Style Sheets (css) einsetzen, prüfen Sie die Gültigkeit Ihrer Anweisungen mit dem CSS Checker vom W3C. Seite in Deutsch:
    http://jigsaw.w3.org/css-validator/
  11. Alle Blinden Gifs mit alt=““ versehen? Wussten Sie schon, dass auch Blinde und Sehbehinderte Ihre Seiten meistens ohne Optimierung nutzen können?
    Sie sollten nur darauf achten, blinde Gifs und sonstige Grafiken, die keinen direkten Informationswert haben, mit alt=““ im IMG Tag zu erweitern.
    Dann werden Screenreader und andere Programme für Blinde angewiesen, diese Bilder auszulassen und die Seite verhält sich besser, falls das Bild mal nicht geladen werden kann oder der Benutzer den Ladevorgang unterbricht, weil der Inhalt schon vorhanden ist.
    Um einen Eindruck davon zu bekommen wie sich Seiten ohne leere alt Tags (alt=““) verhalten, schalten sich doch mal die Bilderansicht im Opera Browser aus. Ein Klick auf Bildschirm Button oben Links, genügt um die Bilder auszuschalten.
    Mehr Infos zur Gestaltung von alt Tags und schlechte Beispiele von alt Tags.
  12. Link Listen überprüft? Alle Links aktuell?Linklisten veralten sehr schnell, mal ist ein Server nicht erreichbar, mal ist die Firma Pleite.
    Prüfen Sie daher in regelmäßigen Abständen Ihre Linklisten.
    Zum Beispiel mit dem Linkchecker wie Xenu oder dem Online Checker vom W3C.

Weitere Sinnvolle Webmaster Tools und Checklisten

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Usability Webmaster

Server Ausfall und Kosten für die Website

Die Kosten die durchAusfälle von Webseiten entstehen, sind enorm gestiegen. Laut einer ICM-Studie verlieren die Unternehmen infolge technisch und inhaltlich vernachlässigter Websites im Durchschnitt rund 1,2 Millionen Euro, was bei einem Zuwachs von rund 33 % im Vergleich zu 1996 entspricht.

Bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 150 Millionen Euro liegt die Zahl bei etwa 164.000 Euro. Größere Firmen mit mehr als 400 Millionen Euro Umsatz mussten Verluste von 3,3 Millionen Euro hinnehmen. Die Kosten setzen sich aus entgangenen Umsätzen sowie hohen Personalkosten zusammen, das wegen eines Ausfalls nicht arbeiten könne. Bei e-commerce Unternehmen die Produkte über Ihre Webseite verkaufen ist der Vertrauensverlust nicht wirklich messbar und nur schwer wieder gut zu machen. Die Meisten User werden sich nach einem anderen Anbieter umschauen.

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Usability

Usability Labor

Beispiel eines Usability Labors

Der User als Qualitätssicherer! Diesen Wunsch erfüllt die Framfab Deutschland AG ihren Kunden jetzt mit dem neu eingerichteten Framfab-Usability-Lab. Websites können hier von ausgewählten Usern auf Herz und Nieren nach methodisch strukturierten Vorgaben getestet werden. Die Ergebnisse über das Userverhalten werden aufgezeichnet und anschließend analysiert. Hieraus ergeben sich für den Kunden neue Potenziale und Ansätze zur Optimierung der eigenen Site.

Der Grund: Die Websites innerhalb einer Branche gleichen sich bei den Produktinformationen und Services immer mehr an. Zudem stehen die technischen Möglichkeiten mittlerweile allen Anbietern offen. In den Online-Abteilungen ist diese Erkenntnis zwar vorhanden, es fehlt jedoch die Information, an welchen Punkten innerhalb der Anwendungen zusätzliches Potenzial brach liegt, um die Erwartungen der User zu erfüllen und darüber hinaus Mehrwerte zu schaffen.

Usability Labor Grafik
Grafik eines Usability Labors

Ingo Gregus, Vice President von Framfab: „Zunächst ging es darum, im Internet präsent zu sein; dann wurden die Angebote ‚Services‘ und ‚Features‘ sowie ‚Rechner‘ ausgeweitet. Mittlerweile befinden wir uns in der Customer Competition, dem Wettbewerb um Anteile jedes einzelnen Kunden und da zählen in erster Linie die Wünsche und Bedürfnisse des Users.“

Um den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, bietet Framfab die Nutzung des Usability-Labs im kleinen und großen Paket an, die jedoch beide auf besondere Anforderungen der Kunden hin angepasst werden können.

Der Aufbau der beiden Usability-Lab-Pakete ist dennoch vergleichbar: Zunächst wird zusammen mit dem Kunden ein Workshop durchgeführt, indem z.B. die Zielgruppe, die Testinhalte und verschiedene Testschritte festgelegt werden. Die Usability-Spezialisten von Framfab entwickeln die methodischen Testverfahren und wählen Probanten für die verschiedenen Tests, die im Lab durchgeführt werden, aus. Die Ergebnisse werden anschließend dem Kunden in Form von detaillierten Analyse-Dokumenten und konkreten Optimierungs-empfehlungen übergeben.

Framfab verfügt europaweit mittlerweile über drei Usability-Labs, in Deutschland, Dänemark und England, und betreute dort bereits erfolgreich Kunden wie Nike oder die Danske Bank.

Framfab ist ein etablierter und europaweit agierender Internet-Dienstleister. Framfab bietet umfassende Beratung und Dienstleistung auf Basis von Internet Technologie an. Die Leistungen von Framfab reichen von der professionellen E-Business Beratung und Analyse über kreatives und funktionales Design bis hin zur Implementierung und Integration von Dritt-Software. Dabei kombiniert Framfab das Know-how in den Bereichen Business Development, Concept & Design, Technology und Projektmanagement zu einem ganzheitlichen Dienstleistungsspektrum.


Wenn Sie Ihr Labor oder Ihre Dienstleistung bei uns vorstellen wollen dann schreiben Sie uns eine E-Mail