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Farbpsychologie

Farbe kann eine tief greifende Auswirkungen auf Ihren künftigen Käufer haben. Die falsche Farbe kann negative Auswirkungen auf Ihren Umsatz haben, während die gut wirkende Farbe positive Emotionen auslösen können und Ihre Besucher zum Kauf bei Ihnen anregen.

Farben beeinflussen, wie wir uns fühlen und was wir denken. Im Allgemeinen: helle, kräftige Farben neigen dazu uns zu rühren, während die weicheren Pastellfarben beruhigen und uns entspannen. Die Reaktionen auf Farben können je nach Alter, Geschlecht und kulturellen Hintergrund variieren.

Farben beeinflussen, wie ein potenzieller Käufer auf Ihre Website reagiert. Wählen Sie sorgfältig ein Farbschema für Ihre Website, Web-Header, und eBook-Cover. Hier sind einige Richtlinien, um Ihnen dabei zu helfen, sich für gute Farbe zu entscheiden. Beachten Sie, dass es sich um Leitlinien handelt, und dass es keine genauen Regeln gibt. Verwenden Sie einfach den gesunden Menschenverstand.

* Betrachten Sie Ihr Publikum. Zum Beispiel, wenn sich Ihre Website vor allem an Männer richtet, dann sollten Sie starke, kräftige Farben verwenden. Wenn Ihr Zielpublikum Frauen sind, dann wählen Sie weiche Pastellfarben. Wenn Ihr Schwerpunkt auf Kinder liegt, wählen Sie helle, kräftige Farben.

* Wählen Sie Farben, die zum Thema Ihrer Website passen. Zum Beispiel, ist grün gut für Websites über die Gründung eines Unternehmens von zu Hause, um Geld zu verdienen und die Verringerung der Schulden.

* Halten Sie die Anzahl der Farben auf zwei oder drei, und nicht mehr. Dies beinhaltet nicht die Fotos, die können eine ganze Reihe von Farben haben.

* Vergewissern Sie sich, dass alle Farben gut zusammen arbeiten und sich nicht widersprechen.

* Ihre Botschaft mit sollte leicht zu lesen sein. Verwenden Sie Farben für Ihre Texte, die einen Kontrast zu der Hintergrundfarbe darstellt, damit der Text besser lesbar ist. Zum Beispiel, eine dunkle Schrift auf hellem Hintergrund ist leicht zu lesen.

* Versuchen Sie eine Stimmung zu schaffen. Denken Sie daran, dass Emotionen auslösen den Umsatz steigert. Leute kaufen, was sie wollen – nicht, was sie brauchen.

Die folgende Liste zeigt Ihnen, wie Farben uns auf unterschiedliche Art und Weise beeinflussen können.

Psychologische Wirkung einzelner Farben

Rot: warnend, anregend, aggressiv, Aktion, Energie, Stärke, Leidenschaft, Feuer, Wärme, Energie, Aufmerksamkeit bekommen, Liebe und Romantik. Eine stark männliche Farbe. Rot ist eine gute Farbe für eine Aufforderung zum Handeln. Rot ist Heiterkeit, Spannung und Wärme.

Pink: ist eine Soft-Version von Rot. Es ist den meisten im Zusammenhang mit der Romantik vertraut, hat einen beruhigenden Einfluss, ist eine weibliche Farbe.

Blau: beruhigend, rational spirituell, Vertrauen, Reisen, Freiheit, Wahrheit, Professionalität, Reichtum und Macht. Auch Zuverlässigkeit, Akzeptanz, Geduld, Verständnis, Zusammenarbeit, Komfort, Treue und Sicherheit. Es ist eine der beruhigenden Farben und wird in Zusammenhang gebracht mit dem Himmel und dem Meer, Intelligenz, Sicherheit und Vertrauen. Blau ist auch bekannt als Appetitzügler, so wäre es nicht gut für Kochbücher oder Rezepte, aber für Ernährungsbücher.

Grün: ausgeglichen, fördert den Stressabbau, Farbe der Hoffnung, Geld, Reichtum, Wohlstand, Ruhe, Gesundheit, Ernährung, Natur, Wachstum, Frische, beruhigend, Reaktionsfähigkeit. Grün symbolisiert Frühling, Erneuerung und Fruchtbarkeit.

Gelb: stärkend, aufheiternd, optimistisch, Licht, Reinheit, Verständnis, Vorsicht, Helligkeit, Intelligenz, Freude, Organisation, Frühjahr. Gelb repräsentiert oft Sonnenschein, Wärme, Licht, Energie und Glück.

Schwarz: abschließend, absorbierend, Weltraum, Nacht, Behörde, dramatisch, stilvoll, engagiert, ernsthaft, Kraft, Eleganz und Raffinesse.

Weiß: festlich, unschuldig, Reinheit, Frieden, Vollkommenheit, frisch, leicht, Sauberkeit, Güte, Spiritualität. Erwähnt werden sollte, dass Weiß in den westlichen Kulturen für das Leben und die Ehe steht, aber es ist der Tod und die Trauer in den östlichen Kulturen.

Orange: Gesundheit und Vitalität, Herbst, Jugend, Feuer, Standhaftigkeit, Mut, Vertrauen, Freundlichkeit, Lebendigkeit, Fröhlichkeit, Wärme, Spannung und Energie. Ist dafür bekannt, den Appetit zu stimulieren. Orange steht im Zusammenhang mit dem Herbst und der Erde.

Lila: Würde, Komplexität, Kreativität, Spiritualität und Mystery. Dunkellila steht im Zusammenhang mit dem Königtum und Reichtum, während Lavendel mit der Romantik und Nostalgie assoziiert wird.

Braun: Glaubwürdigkeit, Stabilität, den Herd, zu Hause, die Erde, Holz, Komfort und Festigkeit. Braun kann als eine neutrale oder eine warme Farbe gesehen werden.

Grau: Eine konservative Farbe, als Symbol für Sicherheit, Reife und Zuverlässigkeit.

Nutzen Sie die Vorteile von Farben und ihre Auswirkungen auf Ihren Online-Vertrieb und wählen Sie die Farben, die positive Antworten schaffen.

Bücher zum Thema Farbpsychologie:

Wie Farben wirken

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Usability

Usability Dienstleister. Firmen die Usability Tests anbieten

Da wir öfters nach Usability Dienstleister gefragt werden haben wir mal eine Liste zusammen gestellt. Die Firmen bieten Usability Tests und Beratung zur Benutzerfreundlichkeit.

uxcite GmbH
Aurbacherstr. 2
81541 München
Deutschland
Ansprechpartner: Johannes Mueller
Tel.: +49 (0)89 – 55274172
info@uxcite.de
www.uxcite.de

facit digital – Research for the digital experience.
Neuhauser Str. 17
80331 München
Deutschland
Ansprechpartner: Christian Bopp
Tel.: +49 (0)89 – 4613364-0
Fax: +49 (0)89 – 4613364-11
info@facit-digital.de
www.facit-digital.de

scoreberlin GmbH
Usability-Beratung & Optimierung
Rigaer Str. 29A
10247 Berlin
Tel: +49(0)30 6730809-0
mv@scoreberlin.de
www.scoreberlin.de

man + machine interface works
user interaction architecture
Fehrbelliner Str. 85
10119 Berlin
Tel: +49 (0)30 345 06 197
info@mmiworks.net
www.mmiworks.net

NetFlow – Karen Lindemann
Autal 10 c
22880 Wedel bei Hamburg
Deutschland
Tel.: +49 (0)4103 – 18 79-791
Fax: +49 (0)40 – 36 03 72 70 61
kl@netflow-lindemann.de
www.netflow-lindemann.de

eResult – eCommerce Research & Consulting GmbH
Planckstr. 23
37073 Göttingen
Ihr Ansprechpartner: Thorsten Wilhelm
Tel.: +49 (0)551-5177-426
Fax: +49 (0)551-49569-330
thorsten.wilhelm@eresult.de
www.eresult.de
www.usabilityblog.de

benutzerfreundlichkeit.de
Usability-Beratung und Interaktionskonzeption
Bramfelder Chaussee 229
22177 Hamburg
Ansprechpartner: Ronald Hartwig
Tel./Fax.: 0700 – usability (0700 8722 4548)
k05@benutzerfreundlichkeit.de
www.benutzerfreundlichkeit.de

ma design
Düvelsbeker Weg 12
24105 Kiel
Ansprechpartner: Michael Arpe, Susanne Darwisch
Tel.: +49 (0)431 – 8 00 02-0
Fax: +49 (0)431 – 8 00 02-12
info@ma-design.de
www.ma-design.de

SirValUse Consulting GmbH
Schlossstrasse 8g
22041 Hamburg
Tel: +49 (40) 68 28 27 0
Fax: +49 (40) 68 28 27 20
info@sirvaluse.de
sirvaluse.de

USECON – The Usability Consultants GmbH
Usability & User Experience & User Interface Design Consulting
Businesspark MARXIMUM
Modecenterstrasse 17 / Objekt 2
1110 Wien
Österreich
Tel: +43 (1) 743 54 51 0
Fax: +43 (1) 743 54 51-30
usecon@usecon.com
usecon.com

Savigny User Research
Vor-Ort-Usability-Studien
Corinthstr. 9
22605 Hamburg
Tel: +49 (0)177 6636669
pvs@savigny-userresearch.de
www.savigny-userresearch.de

Kupferwerk GmbH
Interface Usability & Interactive Manuals
Liebhartstrasse 36b
93053 Regensburg
Tel: 0941 7849695
Fax: 0941 7849725
info@kupferwerk.com
www.kupferwerk.com

eye square GmbH
u s a b i l i t y & b r a n d i n g
schlesische str. 29 – 30
10997 berlin
Tel.: +49 (0)30 – 44 01 08 24
Fax: +49 (0)30 – 44 01 08 26
eye@eye-square.de
www.eye-square.de

pReview Design GmbH
Kastanienallee 29/30
10435 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 . 443 51 95 0
www.pReview-design.com

Dr. Sonje webconsult
Unternehmensberatung für Online-Kommunikation GmbH
Wollgrasweg 49
70599 Stuttgart
Tel.: +49 (0) 7 11 – 45 99 78 80
Fax: +49 (0)7 11 – 45 99 78 81
info@sonje-webconsult.de
www.sonje-webconsult.de

WHITEBOX – Agentur für Servicequalität
Hummer und Koch OEG
Melicharstrasse 9
A-4020 Linz
Tel.: +43 (0)732/ 66 11 67
Fax: +43 (0)732/ 66 16 16
office@whitebox.at
www.whitebox.at

User Interface Design GmbH
Martin-Luther-Strasse 57-59
71636 Ludwigsburg
Tel: +49 (0) 7141 3 77 00 0
Fax: +49 (0) 7141 3 77 00 99
info@uid.com
www.uid.com

Usability.de
quality labs
Bartel & Quint
Beethovenstr.10
30449 Hannover
Tel: +49 (0)511/262 58 57
Fax: +49 (0)511/262 58 60
www.usability.de

MediaAnalyzer Software & Research GmbH
Glockengiesserwall 2
20095 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 86 68 93 00
Fax.: +49 (0)40 86 68 93 90
MAWebKontakt@mediaanalyzer.com
www.mediaanalyzer.com

kilde communications GmbH
Bussardweg 21
22527 Hamburg
Tel.: +49 40 88 91 58 04
Fax.: +49 40 88 91 58 06
info@kilde.com
www.kilde.com

Engineering Psychology Institute Basel (EPi)
High End Usability Management
Waldeckstrasse 100
4127 Birsfelden
Schweiz
Tel.: +41 (61) 712 01 01
Fax: +41 (61) 712 04 04
info@ep-i.ch
www.ep-i.ch

Netaspect GmbH
Schadowstr. 72
40212 Düsseldorf
Tel.: +49 (0)211 175 20 65 -0
Fax: +49 (0)211 175 20 65 -9
info@netaspect.com
www.netaspect.com

Framfab Deutschland AG
Augustinusstr.11a
50226 Frechen
Tel.: +49 (0)2234/6990
Fax: +49 (0)2234/699599
info@framfab.de
www.framfab.de

curth+roth | vision to reality
Analyse von psychologischen Wirkmechanismen
Elbchaussee 28
22765 Hamburg
Tel.: +49 (0)40/3600690
Fax: +49 (0)40/36006969
usability@curth-roth.de
www.curth-roth.de

Interface Consult GmbH
PraterStrasse 33/12
1020 Wien
Österreich
www.usability.at
Tel.: +43 1 2048650
Fax: +43 1 2048650-18

relevantive AG i.G.
POSTADRESSE:
Boxhagener Strasse 43
10245 Berlin

Büroadresse:
LinienStrasse 98
10115 Berlin
Tel.: +49 (0)30/23455630
Fax: +49 (0)30/23455639
kontakt@relevantive.de
www.relevantive.de

Pixelpark AG
RotherStrasse 8
10245 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 (0)30/5058-0
Fax: +49 (0)30/50581-400
www.pixelpark.de

HUMAN INTERFACE DESIGN
Schulweg 34-36
20259 Hamburg
Ansprechpartner: Prof. Frank Jacob
Tel.: +49 (0)40/27 87 70 32
Fax: +49 (0)40/27 87 70 31
info@human-interface.de
www.human-interface.de

SIEMENS AG
C-LAB
Cooperative Computing & Communication Laboratory
Fürstenallee 11
33102 Paderborn
Ansprechpartner: Dr. Barbara Majonica
Tel.: +49 (0)5251/60 60 30
Fax: +49 (0)5251/60 60 66
marketing@c-lab.de
c-lab.de UX Berichte

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Usability

Geld verdienen mit einem Partnerprogramm

Eine Gute Seite braucht Zeit und Geld. Was liegt also näher als die Seite mit Werbung (die auch informativ sein kann) auszubauen, damit man die Betriebskosten wieder einfährt.

Auf dem Markt gibt es einige Partnerprogramme. Diese stellen Banner oder Textlinks zur Verfügung, die man auch Werbemittel nennt. Der Webmaster oder Betreiber der Seite baut diese dann auf der Homepage ein und wenn jemand klickt oder etwas kauft dann bekommt man eine Provision.

Die bekanntesten Deutschen Partnerprogramme:

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Usability

Suchmaschinenoptimierung ein komplementärer Effekt von Web-Usability

Das Internetprojekte benutzerfreundlich aufgebaut sein sollten, sollte in der heutigen Zeit vor allem für die Macher von kommerziellen Webprojekten eine Selbstverständlichkeit sein.

Schließlich können Internetseiten, auf denen sich die Besucher nicht zurechtfinden oder die im Browser des Nutzers nicht korrekt dargestellt werden, keinen kommerziellen Nutzen bringen, da viele Besucher diese Seiten schnell wieder verlassen ohne das jeweilige Angebot der Seite zu nutzen.

Wer beim Aufbau seiner Internetprojekte Wert auf Usability legt, der wird im Laufe der Zeit feststellen, dass ein benutzerfreundlicher Aufbau des Projektes noch einen zusätzlichen, sehr positiven Nebeneffekt hervorbringt.

Mit diesem Nebeneffekt ist die Tatsache gemeint, dass ein benutzerfreundliches Internetprojekt sehr oft auch ein „suchmaschinenfreundliches“ Internetprojekt ist.

Diesen Effekt stellen viele Webmaster erst dann fest, wenn Sie beim Durchstöbern ihrer Logfiles feststellen, dass ein großer Teil der Besucher über Suchmaschinen auf die Seiten gelangen.

Wenn man sich einige grundlegende Dinge hinsichtlich Webusability und Suchmaschinenoptimierung (SEO) betrachtet, wird schnell klar, dass Web-Usability einige komplementäre Effekte hinsichtlich der Optimierung von Internetseiten für Suchmaschinen aufweist.

Dies soll an vier einfachen Beispielen verdeutlicht werden.

1. Seitentitel

Wer seine Internetprojekte benutzerfreundlich gestalten will, der sollte für jede einzelne Seite der Website aussagekräftige Seitentitel verwenden, damit einem Nutzer der Seiten über die Seitentitel eine zusätzliche Orientierungsmöglichkeit geschaffen wird.

Wer für alle Seiten einer Site individuelle und aussagekräftige Seitentitel verwendet, beachtet neben der Usability aber auch eine Grundregel der Suchmaschinenoptimierung, nach der ebenfalls alle Seiten einen individuellen Seitentitel haben sollen, um über Suchmaschinen bei verschieden Begriffen gefunden werden zu können.

Diese SEO-Grundregel beruht darauf, dass Suchmaschinen dem Titel einer Internetseite eine gewisse Relevanz, hinsichtlich der im Titel verwendeten Wörter, zuweisen.

2. Einfache (HTML)- Navigation

Einige Usability-Experten raten dazu, die Navigation einer Website möglichst einfach zu gestalten, um auch Besuchern, die ungerne Select-Boxen oder Javascriptmenus nutzen (z.B. aufgrund motorischer Schwierigkeiten), ein einfaches Navigieren zu ermöglichen. So wird oft empfohlen, falls z. B. eine Javascript-Navigation verwendet werden soll, zumindest zusätzlich auch eine einfache HTML-Navigation anzubieten.

Eine einfache HTML-Navigation, basierend auf Textlinks, ist auch bez. der Suchmaschinenoptimierung einer Website sinnvoll, denn die Robots der Suchmaschinen haben keine Schwierigkeiten diese Navigation zu verfolgen und können somit die komplette Website indizieren. Je mehr Seiten einer Website im Index einer Suchmaschine vorhanden sind, desto höher werden natürlich auch die Chancen, dass die Site über Suchmaschinen gefunden wird.

3. Zusätzliche interne Navigationselemente

Aus Usability-Gründen wird oft empfohlen, einem Besucher einer Website, nach Möglichkeit zusätzliche Navigations- bzw. Orientierungshilfen zu bieten.

Solche zusätzlichen Orientierungshilfen, die der Usabilityexperte „Steve Krug“ auch „Breadcrumbs“ nennt, sehen in etwa wie folgt aus:

Sie sind hier: Startseite -> Hauptkategorie 1 -> Themenseite X

(Hierbei sind die Wörter „Startseite“ und „Hauptkategorie 1“ mit den jeweiligen Seiten verlinkt und der Besucher sieht, wo er gerade ist und wie an diesen Ort der Site navigieren kann)

Solche „Breadcrumbs“ werden von Internetsurfern oft als sehr nützlich eingestuft und sollten deshalb, vor allem bei sehr umfangreichen Internetangeboten, Bestandteil der Site sein.

Betrachtet man sich solche zusätzlichen Navigationselemente aus SEO-Sicht, sorgen diese Elemente für eine „gute Durchblutung“ der Site, was wiederum dafür sorgt, dass Bots eine Site schneller in ihrem gesamten Umfang indizieren können.

4. Interne Linkverweise

Wer den Besuchern seiner Internetseiten eine Hilfestellung liefern will, der sollte sämtliche Linkverweise auf der Site mit einen „sprechendem“ Linktext ausstatten.

So ist zum Beispiel ein interner Link eines Whiskyshops auf eine bestimmte Whiskysorte in folgender Form sinnvoller

„Detailinformationen zu diesem Malt Whisky, finden Sie auf der Seite: Macallen 12 y.o .

als in folgender Form

„Für Detailinformationen zu diesem Whisky, klicken Sie bitte hier

In der ersten Variante sieht ein Nutzer gleich, dass sich hinter diesem Link Infos bez. des Whiskies “ Macallen 12 y.o .“ befinden werden, während er dieses Wissen in der zweiten Version nur erhält, wenn er den umgebenden Text aufmerksam liest. (Was längst nicht alle Nutzer machen werden)

Auch hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung sind klug gewählte Linktexte sehr wichtig. Für Suchmaschinen stellt der Linktext eine Art Hinweisschild dar. Der Linktext deutet also darauf hin, um was es auf der angelinkten Seite geht. Aus diesem Grund werten Suchmaschinen die Linktexte aus und weisen den angelinkten Seiten eine Relevanz zu diesem Begriff zu.

Wer also eine Unterseite wie oben in der ersten Version anlinkt, erhöht die Chancen beim Suchbegriff: “ Macallen 12 y.o .“ gefunden zu werden, während der Linktext in der zweiten Version nur dafür sorgen könnte, dass man beim Suchbegriff: “ klicken Sie bitte hier “ gefunden wird.

Abschließend sei allen Lesern, die sich mit Web-Usability befassen, geraten, sich auch einmal etwas mit den Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung vertraut zu machen, denn neben benutzerfreundlichen Internetseiten sorgen natürlich auch gute Positionen in Suchmaschinen dafür, dass eine Internetseite zum Erfolg wird.

Günter Dehne Geburtstag u. Geschenke – Portal

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Usability

World Usability Day in Berlin

Jedes Jahr veranstaltet der www.wud-berlin.de den Berliner World usability Day.
Eine Veranstaltung wo den ganzen Tag über Usability diskutiert wird. Vorträge, Leute treffen, Austausch einfach mal reinschauen und dazu lernen.

Der World usability Day findet jedes Jahr weltweit statt. Für die aktuellen Termine in deiner Stadt siehe worldusabilityday.de

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Usability

Ausbildung zum Usability Consultant

Der zweite Jahrgang der neu entwickelten Ausbildung startet Ende September 2007. artop – Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin

(artop.de/3000_Ausbildungen/3600_Usability_Ausbildung.html) – schließt mit der berufsbegleitenden Ausbildung „Usability Consultant“ eine Lücke in der Professionalisierung von Beschäftigten im Bereich Usability. Im Jahr 2006 startete der erste Ausbildungsgang, der nach erfolgreichem Abschluss nun in die zweite Runde geht. Anmeldungen sind ab sofort möglich.Die Ausbildung richtet sich an Personen, die eine Qualifizierung in ihrer aktuellen Tätigkeit im Bereich Usability anstreben oder sich das Tätigkeitsfeld eines Usability Consultants erschließen wollen. Das können Mitarbeiter aus Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (Entwickler, Designer, Projektleiter…) oder Personen aus angrenzenden Bereichen wie Qualitätsmanagement, Produktmanagement, Marketing oder Vertrieb sein.

Die Ausbildung dauert 10 Monate (13 Module) und vermittelt in kompakter Form das wesentliche Handwerkszeug für die Arbeit als Usability Professional. Sie ist geprägt von Wissens- und Erfahrungsvermittlung durch intensiven Austausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Ausbildern, Referenten und Ausbildungsteilnehmern. Eng an der Praxis orientierte Übungen zu Themen der Teamarbeit, Moderation und der interdisziplinären Projektarbeit bauen ergänzend Soft Skills auf, die es erleichtern, Usability-Konzepte in Unternehmen zu etablieren.

Kamingespräche mit Experten und Exkursionen zu Berliner Usability-Unternehmen runden das Konzept ab. Die Ausbildung entspricht damit genau den Anforderungen aus der Praxis.

artop führt mit der Ausbildung zwei ausgewiesene Kompetenzbereiche konsequent zusammen: Die praktische Expertise im Bereich Mensch-Technik-Interaktion seit über 40 Jahren und unsere 12-jährige Erfahrung als Ausbilder. Als Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin ist es das Ziel von artop, Erkenntnisse und Methoden aus der Wissenschaft mit praxisnahen Konzepten im Rahmen von Ausbildungen zu verbinden. Wir verstehen Usability als wesentliches Qualitätsmerkmal von Produkten und Dienstleistungen, mit dem die Handlungen von Nutzern und Nutzerinnen unterstützt werden.

Eine Informationsbroschüre mit konkreten Details der Ausbildung steht unter Usability Consultant Ausbildung Infomaterial

zur Verfügung (PDF, 345KB).

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Usability

UsabilityWorld Hamburg

Am 01. und 02. November 2007 findet die UsabilityWorld mit Jakob Nielsen in Hamburg – bis zum 15.08. Frühbucherrabatt

Die UsabilityWorld 2007 ist der erste Kongress in Deutschland, der sich ausschließlich mit Usability, User Experience und Customer Experience beschäftigt.

Thema des Kongresses:
– Wie weitreichend ist der Faktor Customer Experience?
– Welche Bedeutung hat Customer Experience für Märkte und Menschen?
– Die hochkarätigen Referenten berichten von ihren eigenen Erfahrungen, geben damit spannende Einblicke in ihre Arbeit und werden gemeinsam mit Ihnen Trends diskutieren.

Erleben Sie als Keynote-Sprecher Jakob Nielsen, Gründer der NielsenNorman Group und Prof. Dr. Hartmut Esslinger, Gründer von frogdesign.

Unter anderem werden außerdem sprechen:
– Clemens Lutsch, User Experience Evangelist bei Microsoft Deutschland
– Andreas Kopf, Leiter Ecommerce bei Bertelsmann Group
– Arndt Groth, CEO bei ePages Software und Präsident des BVDW

Registrierung:
Die Teilnahmegebühr beträgt 750,- EURO zzgl. MwSt.
Frühbucherrabatt sichern! Bis zum 15. August können Sie sich für 650,- EURO zzgl. MwSt. registrieren.

Registrieren Sie sich online: www.usabilityworld.de Hier finden Sie auch das aktuelle Programm sowie weitere Informationen zu Anreise und Hotel.

Oder melden Sie sich ganz einfach an per Email (usabilityworld@sirvaluse.de). Sie erhalten anschließend alle notwendigen Informationen von uns.

Die Location:
Wir empfangen Sie an einem ganz besonderen Ort: Im Tropen-Aquarium in Hagenbecks Tierpark, Europas schönstem Freigehege-Zoo (http://www.hagenbeck-tierpark.de/tropen-aquarium/start.html).
Dort wird auch die Abendveranstaltung am 01. November stattfinden, zu der wir Sie herzlich einladen. Gemeinsam mit den anderen Kongressteilnehmern haben Sie bei einem afrikanischen Buffet die Gelegenheit, Gespräche und Kontakte zu vertiefen und einen kurzen Abstecher in die Tropenwelt zu unternehmen.
Die Teilnahme an der Abendveranstaltung ist in der Teilnahmegebühr inbegriffen.

über Neutigkeiten zum Programm und zu Referenten halten wir Sie monatlich auf dem Laufenden.
Wir freuen uns, Sie auf der UsabilityWorld zu treffen!
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an Ann-Mari Conrad (usabilityworld@sirvaluse.de, +49 40 68 28 27 35).

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Usability-Studie über Buch Shops

Die Website von Amazon.de gilt in Deutschland noch immer als Paradigma für Kaufprozesse im Internet. Ziel der im Oktober und November 2006 von SirValUse Consulting durchgeführten Studie war es, die Usability und User Experience der wichtigsten Prozesse zur Kaufvorbereitung von Amazon im Vergleich zu den zwei größten Konkurrenten im Online-Buchhandel auf die Probe zu stellen.

Einer Studie der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) zufolge bereiten immer mehr Verbraucher ihre Käufe im Web vor. Neun von zehn deutschen Internetnutzern informieren sich im Internet über Produkte. Knapp drei Viertel der Onliner (73,6 Prozent bzw. 26,96 Millionen) kaufen auch online ein. Hierbei ist es für den Käufer wichtig, dass er Produkte auf vielfältigen Wegen schnell und einfach finden und sich über die wichtigsten Produktdetails ein detailliertes Bild machen kann, um es dann ggf. zum Kauf in den Warenkorb zu legen.

In einem kombinierten Methodentest wurden die drei Online-Buchhändler Amazon.de, Buch.de und Weltbild.de miteinander verglichen werden. Der Fokus der Studie lag auf der Evaluierung der wichtigsten Funktionen zur Kaufvorbereitung (Produkt finden; Nützlichkeit der Artikeldetails sowie Transfer in den Warenkorb). Um einen größtmöglichen Erkenntnisgewinn über die Usability der Online-Shops zu erlangen, erschien eine Kombination der Methoden Usability-Labor, Eye Tracking und Remote-Testing sinnvoll (eingehende und flexible Explorationen einerseits, größere Stichprobe und die natürliche Testumgebung beim Kunden zuhause andererseits). Insgesamt nahmen annähernd 700 Testpersonen an der Untersuchung teil.

Das Test-Setting aus Remote-Test und User Experience-Test im Labor mit Eyetracking lieferte anhand konkreter Aufgaben einerseits valide Daten, andererseits qualitativ hochwertige Hinweise über die reale Nutzung der einzelnen Shops. Hieraus ließen sich besonders eindeutige Schlüsse zum Nutzerverhalten ziehen, die schließlich zu konkreten Empfehlungen zur Weiterentwicklung und Verbesserung des Produktes führen können.

Ergebnisse der SirValUse-Studie ‚User Experience Test Online-Buchshop‘

Obwohl Amazon.de den höchsten Bekanntheitsgrad aufzuweisen hat, spielte der Online-Buchhändler nicht die führende Rolle im Vergleich zu seinen stärksten Mitbewerbern. Alle Angebote boten noch eine Menge Verbesserungsmöglichkeiten.

Schon auf den ersten Blick offenbarten die drei Internetbuchhändler deutliche Unterschiede. Zwar gilt Amazon.de immer noch als Prototyp für Internetshops, den besten Eindruck hinterließ jedoch die Startseite von Buch.de. Sie wurde von den Probanden als besonders informativ, gut strukturiert und übersichtlich bewertet. Im Gegensatz dazu wurde beispielsweise die Einstiegsseite von Weltbild.de häufig als zu überladen kritisiert. Sie passe somit zu dem bunten Erscheinungsbild der realen Buchläden von Weltbild, so das Urteil vieler Tester.

Die Startseite

Die Startseite eines Online-Shops bildet den ersten Kontakt des Anwenders mit dem Anbieter. Die Aufgabe einer Startseite sollte es daher sein, den Kunden/Nutzer zum Verweilen einzuladen. Durch einen klaren überblick sollte das Angebot dabei verschiedene Einstiegsmöglichkeiten bieten und dabei die Identität des Anbieters etablieren.

Ihren Funktionen und Aufgaben als Eingang zum Shop wurden die Startseiten der gestesteten Shops nur teilweise gerecht: Insbesondere die Seite von Weltbild.de wurden wegen ihrer Gestaltung, Seitenaufteilung und der fehlenden linken Navigation kritisiert. Bei Amazon.de gingen die Meinungen auseinander – die Seite wurde einerseits als informativ und strukturiert bewertet, die Gestaltung jedoch als blass und kalt getadelt. Die Gestaltung und Struktur der Seite Buch.de sowie deren klare Navigation erhielt hingegen weitestgehend ein Lob.

Der Weg zum Produkt

Wie bei einem Einkauf in einem Buchladen kann man auch bei den Onlinekunden zwei unterschiedliche Such- und Kaufstrategien erkennen: das gezielte Suche nach bestimmten Produkten und das virtuelle Einkaufsbummeln. Die Bummler oder auch Stöberer suchen den Online-Shop ohne konkretes Ziel auf und lassen sich beim Stöbern von den Angeboten leiten und verführen. Die verschiedenen Nutzungsstrategien können sich aber auch alternieren und je nach Situation ineinander übergehen.

Da im Internet bisher noch niemand unmittelbar angesprochen oder gefragt werden kann, entscheidet bei beiden Einkaufsweisen die auf den Seiten angebotene Suchfunktion über den Erfolg oder Misserfolg.

Das Urteil der Online-Shop-Tester bezüglich der Suchfunktion der drei untersuchten Online-Buchshops fiel oft schlecht aus. Die Suche als wichtiger Weg zum Produkt wurde von allen drei Shops nur unzureichend angeboten: Amazon.de und Buch.de bieten bereits auf der Startseite eine Möglichkeit zum Einschränken der Suche an, die Qualität der Suchergebnisse wurde bei allen drei Shops jedoch hinsichtlich der Relevanz und Sortierung stark kritisiert. Es wurden beispielsweise Hörbücher und DVDs angezeigt, wo explizit nur nach Büchern gesucht wurde. Oder eine Suche ergab eine Ergebnisliste mit 5000 Treffern (Weltbild.de). So betrug beispielsweise die tatsächliche Aufgabenlösung beim Auffinden eines Produktes laut Logfile-Analyse lediglich 56% bei Amazon.de und 26% bei Buch.de. Noch schlechter schnitt Weltbild.de mit 15% ab. Überraschend war allerdings, dass die Nutzer zu 96%-97% angaben, das richtige Produkt gefunden zu haben.

Eine weitere wichtige Hilfe bei der Kaufentscheidung ist die Produktbeschreibung, die, laut Nutzer, möglichst umfangreich sein sollte. Amazon.de wurde in diesem bereich am besten bewertet. Die Seite lieferte umfangreiche und detaillierte Informationen. Buch.de enthielt hingegen weniger ausführliche Produktbeschreibungen und bei Weltbild.de fielen die Informationen noch eingeschränkter aus.

Der Warenkorb

Der Warenkorb stellt für die Kunden einen wichtigen Zwischenschritt dar. Er verbindet die Artikel- und Informationssuche mit dem Bestellvorgang.

Die SirValUse-Studie ergab, dass im Shop von Weltbild.de zum Teil bereits das Auffinden des Warenkorbs Schwierigkeiten bereitete. Im Warenkorb traten weitere Usability-Probleme auf – vielen Probanden war beispielsweise nicht klar, wie Bücher aus diesem Warenkorb wieder entfernt werden können. Schließlich störten sich die Tester an den oft zu prominenten Produktempfehlungen, die auf den Warenkorb-Seiten erscheinen, obwohl sie bereits ein Produkt ausgewählt hatten (Amazon.de und Weltbild.de). Im direkten Vergleich der drei getesteten Buchshops konnten Amazon.de und Buch.de den Anforderungen an einen Warenkorb jedoch weitestgehend gerecht werden. Die Warenkörbe beider Shops waren leicht zu erreichen und meist einfach zu handhaben.

Wenn die User also schon beim Stöbern scheitern, wie sich bei Weltbild.de gezeigt hat, dann kommt es auch nicht zum Kauf. Die detaillierten Ergebnisse dieser Studie können den Produktentwicklern – in diesem Fall von Online-Shops – helfen, die auftretenden Schwachstellen im Interface zu korrigieren.

Quelle: Gfk / (sirvaluse)

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Online Usability messen

Habe beim sortieren meiner Mails einen alten Newsletter von Florian Peter von CScout gefunden. Der Newsletter stammt von 2002 da musst man noch richtig erklären warum Usability wichtig ist. Ich fand es so schön, dass ich den Artikel hier nochmal publiziere (das ganze bitte im Context des Jahres 2002 betrachten):

Die Internet Nutzerzahl wächst nach wie vor und Kunden sind zunehmend im Begriff, webbasierte Anwendungen in Ihr tägliches Leben zu integrieren. Dass trotz des nach wie vor wachsenden Marktes Onlineanbieter Probleme haben, Gewinne zu erwirtschaften, liegt unter anderem auch an mangelnder Nutzerfreundlichkeit der Onlineangebote. Eine neue Generation von Tools wird es in Zukunft Unternehmen erleichtern, Usability zu messen und zu verbessern.

Dem „Silent Loss“ begegnen
Zunächst einmal, was hat Usability mit Umsatz zu tun? Ein Beispiel: wenn wir heute eine beliebige Transaktion im Netz beginnen, z.B. eine Fahrkarte kaufen, eine Produktbeschreibung suchen oder ein Buch ordern, haben wir laut einer Studie der NNGroup eine Erfolgschance von ca. 50 – 60%. Mit anderen Worten: 40% des Kundenpotenzials (sprich Umsatz) wird im Durchschnitt durch „kundenunfreundliches“ Design verschenkt. Dieser Verlust ist ein „silent loss“, denn Anbieter bemerken oft nicht, dass ihnen ein großer Teil der Einnahmen entgehen.

Usability Benchmarks in Zukunft wichtiger
Bisher war es sehr schwierig, das Optimierungspotenzial zu bemessen und Usability Performance zu vergleichen. Was wären angemessene Erfolgsquoten für einen Such- oder Bezahl-Prozess? Ist es 70%, 80%, ist 90% das Optimum? Die Antwort können Benchmarks geben: Wenn ein Kaufprozess die durchschnittlichen 60% Erfolgsquote bringt und der Konkurrent Amazon oder Yahoo 80% erreichen, dann liegt das individuelle Optimierungspotenzial bei über 30%! Hinzu kommt, dass der traditionelle Handel Erfolgsquoten über 90% erzielt, also selbst die Besten der Besten im Onlinemarkt hätten noch deutlichen Verbesserungsspielraum.

Neue Tools ermöglichen präzisere Messungen
Bisher stützen sich Usability Spezialisten, u.a. auch mangels Alternativen, meistens auf Labortests mit ca. 8 – 10 Testteilnehmern, um die gravierendsten Usability Probleme zu erkennen und Optimierungsempfehlungen zu geben. Labortests können allerdings mangels Teilnehmerzahl keine vergleichbare Leistungsmessung liefern. Diese methodische Lücke schließt sich gerade durch neuere Verfahren wie Online Usability Panels und spezielle Tracking Tools die Nutzerströme auswerten und visualisieren können.

Die Vorteile:
Möglichkeit der Ermittlung von Erfolgsquoten
– Benchmarks mit direkten Mitbewerbern
– Statistisch fundierte Usability Daten können Investitionsentscheidungen besser rechtfertigen
– Mausklick- und Clickstream Visualisierungen helfen das Kundenverhalten besser zu verstehen
– Panels liefern eine Kombination von reichhaltigem qualitativem Feedback sowie strukturierten
Informationen wie Kundenzufriedenheit und Präferenzen
– Onlinetests lassen sich schneller und problemlos auch international durchführen.

Die neuen Technologien ermöglichen es nun auch kleineren Sites, das Thema Usability professionell in Angriff zu nehmen. Die gute Nachricht ist, dass jedes Unternehmen über eine wahre Schatztruhe an Umsatzpotenzialen verfügt die man jederzeit heben kann. Usability kostet ca. 10% der Produktentwicklung und endet nicht selten in einer Verdoppelung der jeweiligen Kennzahlen wie Umsatz oder Conversion Rate.

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Usability

Usability-Test

Bei UsabilityTests werden ein oder mehrere Probanden (Test-Personnen) dabei beobachtet, wie sie eine zu untersuchende Website nutzen. Meist unterteilt man eine Untersuchung in Mehrere Schritte, etwa freies Surfen und das Lösen von konkreten Aufgaben. Die Forscher beobachten die Probanden dabei offen oder verdeckt. Oft wird die Methode des lauten Denkens benutzt. Dabei erklärt der Proband während des Tests stets genau, was er macht und bezwecken will.Zusätzlich werden während des Tests die Mausbewegungen und Tastatureingaben registriert. Bei vielen UsabilityTests zeichnet eine Videokamera die Probanden auf. Vergleichsweise wenig verbreitet ist die Protokollierung des Tests mit Blickregistrierungskamera, auch Augenkamera genannt. Sie tastet stetig die Augenbewegungen des Probanden ab und zeigt genau, was er gerade sieht. Dieses Verfahren vermeidet beispielsweise Einflüsse der sozialen Erwünschtheit, wie sie bei der „Methode des lauten Denkens“ der Fall sind.

– Wer gerne mal an einem Web Usability Test teilnehmen möchte, kann sich kostenlos unter http://www.bonopolis.de/– anmelden. Dort wird man dann von Zeit zu Zeit (je nach eingetragenem Profil) per E-Mail zu- Online-Befragungen- über Webseiten eingeladen. Sie helfen mit Ihren Antworten das Internet benutzerfreundlicher und attraktiver zu gestalten. Das ganze wird von der eResult GmbH, ein Goettinger Marktforschungs- und Beratungsunternehmen veranstaltet; die für ihre Forschung das- Online-Panel „Bonopolis“ eingerichtet haben.- Fuer die Teilnahme bekommt man Geldpunkte
(zwischen 15 und 20 Euro pro Stunde) und zu gewinnen gibt es meistens auch noch was.