Heute haben wir einen sehr interessanten Gastbeitrag von Christian Arno von Lingo24 über Webdesign für globale Märkte:
Das “Look & Feel” einer Website, also deren Aussehen und Ansprechen, entscheidet über den Erfolg eines jeden Internetauftritts. Die Besonderheit des World Wide Web liegt darin, dass die von Ihnen sorgfältig erstellten Webseiten weltweit abrufbar sind, sobald sie hochgeladen werden.
Ob Sie nun mit Ihrer Website “jede Menge Kohlen machen” wollen oder ob Ihr Ziel ist, Ihr Unternehmen auf internationalem Parkett angemessen darzustellen, in jedem Fall gibt es zahlreiche Aspekte, die Sie bei der Gestaltung Ihrer Website von Anfang an beachten sollten, damit sie den internationalen Anforderungen gerecht wird. Wenn Sie beabsichtigen, die Inhalte Ihrer Website auch in anderen Sprachen zu veröffentlichen, dann sollten diese vor ihrer Veröffentlichung zunächst lokalisiert werden. Damit dieser Prozess möglichst reibungslos ablaufen kann, sollten Sie weitsichtig vorausplanen.
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Jene, für die ein hübsches Design wichtiger ist als der Bereich “hinter den Kulissen”, sollten sich die folgenden technische Binsenweisheit vergegenwärtigen: Computer funktionieren mit Zahlen, nicht mit Buchstaben.
Es ist nun einmal so, dass jeder einzelne Buchstabe und jedes Schriftzeichen über einen bestimmten Zahlencode angezeigt werden. Ursprünglich gab es in unterschiedlichen Sprachen eine ganze Reihe verschiedener Codierungssysteme, bis Unicode dies grundlegend geändert hat.
Unicode weist jedem Schriftzeichen eine eindeutige Zahl zu, unabhängig von der jeweiligen Plattform, dem Programm oder der Sprache. Der Unicode-Standard wird von Branchenführern wie zum Beispiel Apple, HP, IBM, Microsoft, Oracle, Sun und vielen anderen eingesetzt. Was besonders wichtig ist: Er wird von den meisten gebräuchlichen Betriebssystemen und Browsern unterstützt. Die Entwicklung von Unicode stellt im Bereich der Softwaretechnologie einen der wichtigsten globalen Trends der letzten Jahre dar.
Die meisten der gängigen Webdesign-Anwendungen, wie zum Beispiel Dreamweaver oder Microsoft FrontPage für wahre Anfänger, ermöglichen die Erstellung von Unicode-Webseiten.
Unicode kann derzeit für mehr als 90 Skriptsprachen verwendet werden und verfügt einen Umfang von mehr als 100.000 Schriftzeichen. UTF-8 ist eine längenvariable Codierung für Unicode-Zeichen, mit der die meisten Programmierer vertraut sind. Zur Erstellung von Websites für internationale Märkte stellt diese Codierung die beste Wahl dar, weil sie die Verwendung von Schriftzeichen vieler unterschiedlicher Sprachen ermöglicht.
Wenn Sie Ihre Website auch in anderen Sprachen präsentieren möchten, verwenden Sie also am besten Unicode.
Nur wegen des Designs wird allerdings niemand Ihre Website besuchen. Der Ausspruch “auf den Inhalt kommt es an” gilt natürlich auch für Websites. Daher sollten Sie Ihren Besuchern im In- und Ausland interessante und nützliche Inhalte bieten.
Damit Ihre Inhalte den Anforderungen der internationalen Märkte gerecht werden, sind folgende zwei Schritte notwendig: Lokalisierung und Optimierung.
Der Aspekt der Lokalisierung erfordert einen qualifizierten muttersprachlichen Übersetzer für die einzelnen Zielmärkte. Wenn Sie mit Ihren internationalen Websites viel Geld verdienen möchten, sollten Sie auch landesspezifische Dialekte beachten.
Im Französischen haben zum Beispiel viele Wörter unterschiedliche Bedeutungen, je nachdem, ob es sich um das in Frankreich gesprochene Französisch oder um kanadisches, Schweizer oder belgisches Französisch handelt. In Frankreich bedeutet “Mittagessen” déjeuner. In der Schweiz und in Belgien hingegen wird der Begriff dîner verwendet. Und was bedeutet dann das Wort dîner in Frankreich? Überraschung: Abendessen. Ähnlich verhält es sich mit dem spanischen WortCoche. Während in Spanien damit das Auto bezeichnet wird, bedeutet es in den meisten südamerikanischen Ländern “Kinderwagen”.
Sie verstehen, was ich meine, nicht wahr? Wenn sie Ihre globalen Unternehmungen wirklich ernst nehmen, sollten Sie Ihre Zielmärkte als voneinander getrennte Einheiten behandeln.
Das Bearbeiten von Flash-Inhalten, insbesondere das Überschreiben, Kopieren und die Ermittlung der Wortanzahl, ist immer mit besonderen Schwierigkeiten verbunden, was auch den Übersetzungsprozess erschwert. Daher sollten diese Inhalte auf ein Minimum begrenzt werden. Ein weiterer Punkt, der gegen den Einsatz von Flash-Inhalten spricht, ist die Suchmaschinenoptimierung. Wörter, die in Flash-Dateien eingebettet sind, können von Suchmaschinen wie zum Beispiel Google, nicht erkannt werden, was dazu führt, dass Ihre Website über eine Suchmaschine schwieriger gefunden wird.
Im Hinblick auf die Optimierung Ihrer Website für internationale Märkte, sollten Sie Ihre Suchbegriffe nicht wortwörtlich übersetzen. Viele Nutzer im Zielland benutzen bei Suche nach Produkten oder Dienstleistungen Abkürzungen, Synonyme oder sogar umgangssprachliche Ausdrücke. Daher sollten Sie sich die Mühe machen herauszufinden, welche Begriffe die Verbraucher bei der Suche in Ihrem Zielmarkt benutzen.
Diese Begriffe und Ausdrücke sollten anschließend in Ihre professionell übersetzte Website integriert werden, vorzugsweise auf einer landespezifischen Domain (siehe unten).
Es ist unter Umständen einfacher und billiger, nur eine einzige Domain für sämtliche Zielländer zu unterhalten. Vor dem Hintergrund der Suchmaschinenoptimierung (SEO) gibt es jedoch ein gewichtiges Argument, sich für jedes Zielland eine eigene Top-Level Domain (TLD) zuzulegen (z.B. “.de” für Deutschland oder “.co.uk” für das Vereinigte Königreich). Da Suchmaschinen die Top-Level Domain nutzen, um den “Standort” einer Website zu ermitteln (Geotargeting), wirkt sich dies auf Ihre Position bei länderspezifischen Suchmaschinen aus (z.B. Google.de und Google.co.uk)
Ebenso wichtig ist es, für das Hosten Ihrer Website einen Server im Zielland einzusetzen, da auch diese Information bei der Ermittlung der Geoposition verwendet wird.
Daneben spielt auch die Website-Adresse Ihrer Domain eine wichtige Rolle, denn Google “liest” die Wörter in der URL. Wenn Sie zum Beispiel “Software” anbieten, sollte dieser Begriff auch in Ihrer URL enthalten sein. Für die andersprachigen Zielländer sollten diese Begriffe gegebenenfalls auch in der URL übersetzt werden.
Die Entwicklung von Websites, die mehrere Sprachen unterstützen, stellt eine herausfordernde Aufgabe dar. Wenn Sie sich dazu entschließen, eine Domain für verschiedene Sprachen zu unterhalten, sollten Sie für jede einzelne Sprache eine Sub-Domain einrichten. Beispiel: Wenn die TLD Ihres Unternehmens http://www.mycompany.com lautet, würde die Subdomain für die französische Sprache folgendermaßen aussehen: http://de.mycompany.com sein. Die landesspezifische Domain hingegen würde folgende Adresse haben: http://www.mycompany.de.
Die Navigation ist ein überaus wichtiger Aspekt bei der Erstellung des Webdesigns. Konsistenz und Übersichtlichkeit erleichtern es den Besuchern Ihrer Website, sich zurechtzufinden. Die Navigation sollte intuitiv sein.
Wenn zum Beispiel auf Ihrer deutschsprachigen Website die Menüleiste links angeordnet ist, sollten Sie für Sprachen, die von rechts nach links gelesen werden, wie beispielsweise das Arabische, die Anordnung der Menüleiste auf der rechten Seite in Erwägung ziehen. Dies ist selbstverständlich nicht das Ein und Alles, denn die Menüleiste kann selbstverständlich auch auf der gegenüberliegenden Seite eingerichtet werden. Letztendlich kommt es darauf an, wie die Website beim Besucher ankommt. Als Alternative bietet sich die horizontale Anordnung, wodurch die Notwendigkeit entsprechender Änderungen entfällt.
Eine gute Idee ist zudem auch eine “Einstiegsseite” für Ihre Website, über die man die gewünschte Navigationssprache wählen kann. Oder man verwendet Englisch bzw. Deutsch als Standardsprache mit der deutlich markierten Option, andere Sprachen zu wählen.
Manche Unternehmen nutzen IP2Country-Dienste, die anhand der IP-Adresse des Besuchers ermitteln können, von welchem Land aus, dieser auf das Internet zugreift. Dazu braucht man nur einen einfachen dynamischen Code auf der Website einzurichten. Da diese Methode jedoch nicht zu 100% zuverlässig ist, mag es besser sein, die Sprachauswahl dem Nutzer selbst zu überlassen.
Und damit sind wir am Ende angelangt. Dies waren nur einige der grundlegenden Punkte, die man bei der Einrichtung einer mehrsprachigen Website beachtet sollte. Viel Erfolg bei Ihrer globalen Expansion!
Christian Arno ist Gründer von Lingo24, einem internationalen Übersetzungsunternehmen und Spezialisten im Bereich Lokalisierung von Websites.
Lingo24 wurde im Jahre 2001 gegründet und beschäftigt mittlerweile mehr als 100 Mitarbeiter in mehr als 60 Ländern auf vier Kontinenten. In den letzten zwölf Monaten hat das Unternehmen für Kunden der unterschiedlichsten Branchen mehr als 30 Millionen Wörter übersetzt. Im Geschäftsjahr 2009 konnte ein Umsatz in Höhe von 4 Mio. EUR erzielt werden.
Wenn man eine neue Webseite oder ein Blog startet macht man sich erstmal keine Gedanken um die Besucher oder den Traffic. Das Projekt und die Inhalte die man vermitteln möchte, stehen im Vordergrund. Die meisten Seiten die ich beobachte oder Blogger die ich coache, stellen nach ca. drei Monaten fest, daß der Traffic (die Absolute Zahl an Besucher pro Tag) stagniert oder unter 100 pro Tag liegt.
Einen der einfachsten Tipps die ich geben kann um mehr Besucher zu bekommen ist Links aufzubauen. Gute Links zu bekommen bedeutet auch viel Arbeit deshalb kann man am Anfang auf einfache und kostenlose Mittel, für mehr links, zurückgreifen:
Eine ausführliche Liste weiterer Blog-Verzeichnisse findet man bei Blogs-optimieren.de
Wie erfahre ich wieviele Besucher ich auf meinem Blog habe?
Evtl. stellt der Internet-provider schon ein Web-Analytics Werkzeug zu verfügung. Sonst empfehle ich das kostenlose Web-Tracking Tool Google Analytics. Dort muß man sich einfach mit seiner Seite anmelden, und erhält ein kleines Stück HTML-Code welche man im unterem Teil seiner HTML-Seite einbinden muß. 24 Stunden später werden dann die Anzahl der Besucher angezeigt und auch woher diese kommen.
Als ich mir letztens das Gebrauchtwagen Portal auf unterschiedlichen Rechnern und Browsern angeschaut habe, konnte ich doch zahlreiche kleine Unterschiede im rendering der Browser und Betriebssysteme feststellen.
Man kann sich jetzt natürlich zahlreiche Computer ins Büro stellen um die Webseite auf vielen Systemen zu testen, das hat sich jedoch als ziemlich Aufwendig und teuer herausgestellt. Die Computersysteme an sich müssen auch gepflegt werden und wenn man diese PCs nur ab & zu nutzt muß man beim nächsten einschalten wieder zahlreiche Browser updaten bzw. aktualisieren.
Einfacher sind da Browser Test Systeme im Internet dort gibt man einfach die Internet-Adresse der Seite die man testen möchte ein, wählt unter welchem Betriebssystem und welche Browser die Seite getestet werden soll. Nach einer kurzen Wartezeit bekommt man die Browser Screenshoots zum Download angeboten und kann sich auf die Fehlersuche machen. Gegen Bezahlung muß man nicht so lange warten. In der Grund-Version sind die System kostenlos.
Die bekanntesten Browsershot Anbieter sind:
Aus meiner langjährigen Erfahrung als Webentwickler, rate ich jedoch dazu die Seiten erstmal nach W3c Standard zu validieren, da spart man sich meistens die langwierige Fehlersuche. Wenn die Seite Validiert, läuft sie meistens problemfrei auch auf anderen Computern. Ob man dann noch 3 Stunden investieren möchte um einen 2 Pixel fehler auf dem Safari unter Apple zu beheben, muß jeder für sich entscheiden. Mal abgesehen, davon, daß die Entscheidung nicht sehr wirtschatflich ist. Dafür sollte man vorher immer in die Logfiles oder in sowas wie Google Analytics schauen ob sich der Aufwand überhaupt lohnt so kleine Grafikfehler zu beheben.
Matt Cuts hat in den Google Webmaster Tools ein neues Werkzeug vorgestellt mit dem man jetzt angezeigt bekommt welche externe Seite auf eine nicht mehr existierende Seite auf der eigenen Domain zeigen.
Gerade für Leute interessant die Ihre Seite neulich umgebaut haben. Jetzt sieht man endlich wer einen Verlinkt und wen man um eine Änderung bitten muss. Das verbessert natürlich auch die User Experience für die eigenen Seite.
Um Fehlerhafte Links auf der eigenen Seite zu finden empfehle ich immer noch einen der bekannten Linkchecker zu nutzen.
Via Internetkapitäne
Da ich mittlerweile doch recht viele Mails mit Linktauschanfragen bekomme und dort einiges falsch ist, mache ich hier mal eine Liste, was mir so alles ins Postfach kommt. Ich gehe jetzt nicht im Detail genau drauf ein, wieso und warum. Es sind halt nur meine Tipps für die, die Arbeiten sparen wollen. Wer dem nicht zustimmt, kann sich ja gerne über ICQ melden (Kontaktdaten stehen im Impressum).
Wenn man ein neues Webprojekt startet, braucht man einige Standard-Dateien wie robots.txt, .htaccess rewirtes usw. Da ich das fast jede Woche machen muss, habe ich die alle mal zu einem Zip zusammengepackt.
Was ist im Web Project Starter Kit enthalten?
Web Project Starter Kit Downloaden 6 kb
Da ich einige Zeit gebraucht habe um die Google Sitemaps bei mir zum laufen zu bringen, schreibe ich mal eine Anleitung für alle die einen Server bei Domainfactory stehen haben. Sollte aber auch bei anderen Providern funktionieren.
exec('python sitemap_gen.py --config=config.xml',$output,$return);
echo $return;
echo $output; Der die Sitemap erstellt, noch mal alles auf dem Webserver hochladen und die URL Domain.de/sitemapgenerator/makesitemap.php im Browser aufrufen, wenn alles geklappt hat, sollte im Root eures Webservers bzw. unter der URL Domain.de/sitemap.xml.gz eine URL zu finden sein.Was passiert denn da jetzt eigentlich?
Mit base_url bekommt das Sitemap Tool die URL mit. directory path zeigt dem Python die Dateistruktur so kann das Tool auch Dateien finden die schlecht oder nicht verlinkt sind (wer alle Dateien ausschließen möchte die zB admin enthalten, der fügt einfach <filter action=”drop” type=”wildcard” pattern=”*admin*” /> in die config.xml ein). Und mit accesslog hat das Python Tool zugriff auf die Logfiles und entscheidet je nachdem wie oft auf eine Datei zugegriffen wurde, welche priority diese in der Sitemap bekommt. Das ist gegenüber den ganzen Online Generatoren ein echter Vorteil da diese nur eine Standard oder gar keine Priorität vergeben.
Wer Probleme mit der Einrichtugn der Sitemap hat Verbesserungsvorschläge hat, kann ja einfach einen Kommentar schreiben.
Viele Gratis Portale verlinken kostenlos andere Seiten die etwas kostenlosen anbieten. Bieten Sie kostenlose Texte, Bilder, Tools etc. auf Ihrer Homepage an danach können Sie Sich kostenlos auf solchen Seiten eintragen.
Wie man den prinzipiellen Aufbau von HTML-Seiten wählt, ist sicherlich eine Glaubensfrage. Jeder, der sich mit der Erstellung von benutzerfreundlichen Internetseiten beschäftigt, wird sich sicher schon einmal die Frage gestellt haben, welcher Seitenaufbau für sein Projekt am günstigsten ist. Das Ziel sollte stets sein, möglichst vielen Nutzern, bei unterschiedlichen Browsern, Bildschirmauflösungen und Browsereinstellungen, eine optimale Seitendarstellung zu bieten.
Hier einige Beispiele, wie dieses erreicht werden kann.
Ein relativer Seitenaufbau zeichnet sich dadurch aus, dass den HTML-Elementen keine feste Breite zugewiesen wird, sondern dieses den jeweiligen Browsern überlassen wird. Nach diesem Prinzip gestaltet zum Beispiel der Usability-Experte Jakob Nielsen viele Dokumente seiner Website: useit.com.
Vorteile:
Die Internetseiten werden unabhängig von Bildschirmauflösung und Fenstergröße horizontal immer komplett dargestellt. Horizontales Scrollen wird somit ausgeschlossen!
Nachteile:
Bei zunehmend hohen Auflösungen werden Textzeilen sehr lang, was die Lesbarkeit deutlich erschwert. Diesen ungünstigen Effekt kann man durch abwechslungsreiche Textgestaltung (Illustrationen, Auflistungen, Absätze usw.) mindern. Dieses Vorgehen läßt sich anhand vieler Artikel auf Nielsens Website gut nachvollziehen. Achtet man nicht auf eine abwechslungsreiche Textgestaltung besteht die Gefahr, dass der Besucher dieser Seite von der Textmasse quasi erschlagen wird, gedanklich die weiße Fahne hißt und lieber auf das Lesen der Seite verzichtet.
Hier wählt man für das HTML-Dokument eine feste Breite, die zumeist über eine Tabellenstruktur festgelegt wird. Diese Art des Seitenaufbaus findet man im Web sehr oft. Als Musterbeispiel sei die Site des Usability-Experten Steve Krug sensible.com genannt.
Vorteile:
Durch die feste Breite man die horizontalen Positionen aller Elemente und auch die Zeilenlänge von Textkomponenten bestimmen und somit eine optimale Lesbarkeit einstellen. Wichtig ist, dass man die Breite nicht zu groß wählt, damit auch bei kleineren Bildschirmauflösungen nach Möglichkeit kein horizontales Scrollen notwendig wird. Häufig wird die Breite so angepaßt, dass die Seite bei einer Auflösung von 800 x 600 Pixel horizontal genau paßt. (bei voller Fenstergröße) Steve Krug wählt sogar eine noch niedrigere Breite (rund 600 Pixel), die auf eine Auflösung von 640 x 480 Pixel ausgelegt ist.
Nachteile:
Häufig läßt sich horizontales Scrollen bei sehr geringen Auflösungen nicht mehr verhindern. Außerdem entstehen bei höheren Auflösungen seitliche Leerräume, die optisch unschön wirken. Durch Zentrieren mittels einer umschließenden Tabelle verteilt sich dieser Leerraumeffekt auf beide Seiten, was optisch dann vorteilhafter aussieht.
Bei dieser Form wird sowohl mit festen als auch mit flexiblen Elementen für den horizontalen Seitenaufbau gearbeitet. Hier werden zumeist seitlich feste Breiten verwendet, während der mittige Hauptinhalt flexibel gehalten wird. Beispiel: php-center.de
Vorteile:
Da der Hauptinhalt eine flexible Breite hat, wirkt er als eine Art Puffer und die Seite wird unabhängig von Auflösung und Fenstergröße mit voller Breite im Browser dargestellt. Durch das mehrspaltige Layout werden Textzeilen auch bei hohen Auflösungen nicht unleserlich lang und bei sehr niedrigen Auflösungen hat der User zumindest die Möglichkeit sich spaltenweise durchzuarbeiten. (Horizontales Scrollen wird reduziert!)
Nachteile:
Die Gestaltung solcher Seiten erfordert etwas mehr Aufwand, da viele Tests zur Optimierung notwendig sind. Außerdem eignet sich diese Gestaltungsmöglichkeit nicht für alle Websites, da es für die seitlichen Bereiche auch sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten wie Kolumnen, spezielle Artikel oder Themenbereiche geben muß.
Bei der Planung einer Website sollte man sorgfältig auswählen, welche Gestaltungsart für diese spezielle Site am günstigsten ist und für eine möglichst hohe Prozentzahl der Benutzer eine optimale Darstellung garantiert. Hilfreich für solche Überlegungen ist es, sich häufiger mit Statistiken über das Nutzerverhalten hinsichtlich der bevorzugten Bildschirmauflösung und des bevorzugten Browsers zu beschäftigen. Solche Statistiken findet man zum Beispiel unter:
http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?/deutsch/webstats.html
Diese Art von Überlegungen sind zwar für viele Webmaster selbstverständlich, leider findet man im Web aber auch genügend Gegenbeispiele. Solche Websites werden meistens nur für den Browser und die Auflösung optimiert, die der Webmaster selber bevorzugt. Häufig findet auf den Startseiten solcher Sites auch noch Hinweise wie: “optimiert für Internet Explorer 6 und 1024 x 768 Pixel”. Solche Hinweise sind zwar gut gemeint, erwecken aber auch den Eindruck, dass Besucher (die nicht die Wunschkonfirugation des Webmasters benutzen) am besten gleich an der Eingangstür abgewimmelt werden sollen. Da Internetseiten für ein möglichst breites Publikum geschaffen werden sollten, hoffe ich, solche Websites in Zukunft immer weniger zu sehen.
Autor: Günter Dehne
Dieser Artikel richtet sich Hauptsächlich an Agenturen und Produzenten von Webseiten.
Wir stellen hier einen kurzen Leitfaden vor, wie Sie binnen 1 Stunde Ihre Seiten suchmaschinentauglich machen.
Zielgruppe: Webworker, Projektleiter, Selbstständige, Agenturen.
Zeitaufwand: 60 Min.
Inhalt
Das Thema Suchmaschinen wird im Agenturbereich oft aus Kosten- und Zeitgründen vernachlässigt.
Spätestens wenn Ihr Kunde eine andere Firma zur Suchmaschinenoptimierung beauftragt und diese Ihrem Kunden mitteilt, dass Ihre Arbeit nicht gut war, müssen Sie dafür sorgen, dass so etwas nicht noch einmal passiert.
Lernen Sie, wie man projektbezogene HTML-Tags in anlegen kann, um bei jedem Projekt fertige Metatags parat zu haben.
Ich habe mir dazu auch mal einen Meta Tag Generator geschrieben.
Achten Sie also darauf , dass der Titel kurz den Inhalt der Seite beschreibt. Beispiel:
<head><title>Usability-now.com ° Leitfaden für Suchmaschinen und Webseiten</title></head>
Viele Editoren setzen den Titel auf leer oder Untitled
wie Homesite zum Beispiel:
<title>Untitled</title>
Wenn Sie mal in Google nach Untitled/no title/ohne titel suchen, merken Sie, wie schnell dieser Fehler sich einschleichen kann. Beliebt sind auch Sachen wie “willkommen bei GoLive” und andere standard Meldungen aus bekannten HTML Editoren.
Am besten Sie ändern gleich das Template von Homesite und entfernen den Untitled Text.
Ändern Sie die Datei Default Template.htm oder laden Sie unsere Beispiel-Datei runter: Default Template.htm für Homsite downloaden.
Meistens liegt das Template in einem ähnlichen Pfad wie:
C:\PROGRAMME\ALLAIRE\HOMESITE 4.5\Wizards\HTML\Default Template.htm
Google Adwords Keyword Suggestions:
https://adwords.google.de/select/tools.html
Schlägt andere Wörter vor die zur Optimierung benutzt werden können.
Eine Trefferhäufigkeit wird nicht angezeigt.
Wordtracker:
http://www.wordtracker.com/
Großes Search Tool, mit Kostenloser Test-Version
Frage: Ich habe eine Meta Description eingebaut, diese wird aber nicht von Google übernommen.
Antwort: Google wertet nur den Text aus, der auf der Seite wirklich sichtbar ist. Ändern Sie also den Text der auch für den Benutzer sichtbar ist.
Die Kurzbeschreibung von Google hat platz für 103 Zeichen. Optimieren Sie also Ihren Text auf diese Länge mit möglichst vielen Schlüsselwörtern zum Thema. Wenn Sie auf der Startseite eine Javascriptprüfung, browserweiche oder sonst was technisches testen, setzen Sie Ihren Text davor. Sonst steht ihr technischer Text in der Beschreibung.
Demo (anschauen ist recht lustig): Bitte beachten Sie: Für die Darstellung der Seite muss JavaScript bzw. Active Scripting eingeschaltet
Frage: Wie komme ich in Meta Suchmaschinen rein? Antwort: Gar nicht, Meta Suchmaschinen benutzen nur andere Suchmaschinen und werten deren Ergebnisse aus.
Sie müssen also nur dafür sorgen, dass Ihre Seite von den Suchmaschinen aufgenommen wird, die die Meta Suchmaschine benutzt.
Achtung: Stellen Sie sicher, dass Sie dieses Prinzip verstanden haben. Wenn Sie versuchen, Ihre Seite in eine Meta Suchmaschine aufnehmen zu lassen blamieren Sie sich nur.
Frage: Was bringt mir der Eintrag bei MSN?
Antwort: Viel. Tragen Sie sich bei MSN ein. Sobald sich jemand bei der Eingabe einer URL mit dem Internet Explorer vertippt, bekommt er ähnlich klingende Alternativen aus dem MSN Katalog aufgelistet.
Achtung: Dieser Trick funktioniert nur wenn der Benutzer www.xyz.de eingibt (ohne HTTP) und auch dann nicht immer.
Keyword Density Analyser
http://www.ranks.nl/tools/spider.html